• Ich denke, die meisten Regeln der Lomografie lassen sich zusammenfassen zu 3V (VVV):

    • verfügbares Licht
    • verfügbare Zeit
    • verfügbares Motiv

    Es geht nicht darum, lange und intensiv nach Motiven zu suchen oder viel Zeit zum Fotografieren zu verwenden, man braucht auch keine lange Fahrt zu machen, um Motive zu suchen, (wenn man eine lange Fahrt macht, findet man sie, aber nötig ist es nicht.)
    Keine Zeit zum Fotografieren spielt bei der Lomografie eine untergeordnete Rolle. Motive sind immer da.
    Es sind die verfügbaren Motive.
    Die wenigsten Lomo-Kameras haben Blitz (Es gibt jetzt welche, die Blitz haben, aber das ist eine Ausnahme.)
    Das Wesentliche: Man nimmt, was man hat.
    Sollte das Licht nicht reichen, kann man doppelt belichten.
    Im Dunkeln ist meist ein "Zeit"-Modus verfügbar.

    "Ich habe keine Zeit" bedeutet zugleich "Ich habe kein Interesse am Fotografieren" (mit wenigen Ausnahmen.)
    Lomografie war meist auf Film, ich zweifle aber nicht daran, dass es auch digital geht. Die Kamera ist eher untergeordnet. Auch die Vignettierung ist untergeordnet. Ist sie da, ist es gut, ist sie nicht da, ist es auch gut.

  • Hallo Bernd,
    ich mag deine Einlassungen zur Lomographie und deine Bildexperimente finde ich interessant.
    Deinem "Das Wesentliche: Man nimmt, was man hat." will ich aber noch "und versucht das Beste daraus zu machen" hinzufuegen.

    Timgruss

  • Hallo Bernd,
    ich mag deine Einlassungen zur Lomographie und deine Bildexperimente finde ich interessant.
    Deinem "Das Wesentliche: Man nimmt, was man hat." will ich aber noch "und versucht das Beste daraus zu machen" :thumbup: hinzufuegen.

    Timgruss

    Das stimmt.

    Oft reicht es dabei, dichter heranzugehen und den. Ausschnitt geeignet zu wählen.
    Beim "Versuch, das Beste daraus zu machen" hilft es ja oft, nicht daran zu denken, dass man das Beste daraus machen will.

    Viele Grüße von Bernd, dem Hutschi.