Notizen / dokumentieren

  • Ich muss einsehen, dass es besser ist ein paar Einstellungen (Zeit Blende Iso etc) zur Aufnahme zu notieren/dokumentieren. Meine Frage: nutzt ihr irgendwelche Apps, Techniken oder kreative Ideen sodass es einfacher , immer dabei und praktikabel ist? Grüße Rainer

  • Hallo Rainer,

    ich selber dokumentiere auf meinen Fotospaziergängen gar nichts.

    Aber noch nicht so lange her, da wurde für solche Zwecke hier >>https://www.filmtrackr.com<< empfohlen: Immer dabei auf dem Handy (sofern man Netz hat) und umfangreiche Leistung, erlaubt sogar GPS-Tracking für einzelne Aufnahmen. Man muss sich lediglich registrieren, kostet aber nix!

    Gruß, Manfred

  • Bei gewissen "Foto-Projekten" wo ich neue Dinge probiere oder experimentiere, nutze ich ganz altmodisch mein Notizbuch und einen Stift. Geht bei mir viel schneller als eine App zu nutzen. Zur Auswertung fotografiere ich den Zettel danach mit dem Handy und lade mir den ggf. auf den Computer.

    VG Thomas

    "Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch...aber ich habe jetzt mehr Spaß an meinen schlechten Bildern... " (Heiko Kanzler)

    aphog unterstützen kann man hier: https://www.aphog.com/uns-unterstuetzen/

  • Ich bin auch Anhänger der Notizbuch-Methode. Bei Lindemanns in Stuttgart gab es zumindest früher spezielle Notizbücher

    für Fotografen, um solche Daten in vorgedruckte Spalten einzutragen. Ob es die heute noch gibt, weiß ich nicht.

    Gruß

    Stephan

  • Hallo zusammen

    Ich bin neu hier und interessiere mich in erster Linie für Fragen rund um die Dunkelkammer (Filmentwicklung und Vergrösserung). Zur Notizenfrage bringe ich mich aber gerne ein:

    Für jede analoge Kamera habe ich eine Notiz in der Handy-Notizen-App. Dort trage ich für jede Aufnahme jeweils Datum, Aufnahmezeit, Aufnahmenummer, Objektiv, Blende, Verschlusszeit, die Verwendung des Blitzes oder von Filtern sowie ein kurzes Stichwort zur Aufnahme und allfällige Besonderheiten ein. Dies entspricht im Grunde der Notizbuchmethode - nur dass ich das Handy im Unterschied zum Notizbuch praktisch immer griffbereit habe. Die Notizen überführe ich bei Bedarf in eine übersichtliche Excel-Tabelle.

    Von den speziellen Apps fürs Handy, um analoge Aufnahmedaten zu erfassen, halte ich nicht besonders viel. Die Erfassung mit Notizen-App ist schneller und umfassender.

    Gruss (helvetisch - ohne Eszett ;) )

    Michael

  • Ich nutze dazu eine Excel Vorlage, die ich mir nach meinen Bedürfnissen erstellt habe und dann ausdrucke und händisch ausfülle.

    Für einen Film passen dann 38 Zeilen mit Kopf auf ein DIN A4 Blatt so, dass man noch gut reinschreiben kann. Hinterher kann ich dann eventuell noch markieren, was gut war (zb bei Belichtungsreihen) und das kopieren, abheften usw. Ein kleineres Format wäre unterwegs oft sicher praktischer, würde aber ein Gekritzel werden.

    Eine App dazu zu benutzen wäre für mich eine horrorvorstellung. Vor der Computerzeit hatte ich mir die Vorlage mit Stift und Lineal gemacht und immer wieder kopiert. Diese Unterlagen habe ich heute noch. Ob sich Apps so lange nutzen und archivieren lassen weiß wohl noch niemand...

  • Denkbar wäre eine Tabellenkalkulation auf dem Mobiltelefon, das sich zu Hause ziemlich leicht in eine Excel-Datei einspeisen ließe. Die Größe von A 4 stellt mE ein großes Hindernis dar.

    Wenn die Tabelle schon vorkonfiguriert auf dem Mobiltelefon vorliegt (vielleicht inclusive des/der aktuell mitgeführten Filme), dann ist der Aufwand niedrig.

  • mach es wie Thomas, Notizbuch und Stift reicht.

    Ich gebe zu, dass das draußen die simpelste Methode ist. Bloß weil ich befürchte, öfters Zettel und Schreiber zu vergessen, nutze ich die App "Afilm" auf dem Smartphone, die allerdings ein paar wenige Macken hat.

    Die Sinnhaftigkeit ist für mich gegeben, indem nach Entwicklung am Negativ direkt die gewählte Belichtung überprüft werden kann. Auf Fotoworkshops bei einem Bergfotografen in der analogen Zeit hatte selbiger als erstes vorgedruckte Zettel zu diesem Zweck verteilt.

  • Ich gebe zu, dass das draußen die simpelste Methode ist. Bloß weil ich befürchte, öfters Zettel und Schreiber zu vergessen

    Ich habe inzwischen alle meine Bereitschaftstaschen + Rucksack mit einem Stift +kl. Notizblock ausgestattet. Zur Not hätte mein Handy auch eine APP Notizen. Tabellen hatte ich mir auch mal erstellt, bemerkte aber für mich, das kurze Notizen mir vollkommen reichen und weniger Arbeit/Aufwand sind.

    VG Thomas

    "Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch...aber ich habe jetzt mehr Spaß an meinen schlechten Bildern... " (Heiko Kanzler)

    aphog unterstützen kann man hier: https://www.aphog.com/uns-unterstuetzen/

  • Für die Dunkelkammer habe ich mir ein OneNote Notizbuch erstellt, bei dem ich mir neben Blende / Zeit auch den Belichtungsplan abspeichern kann, wenn ich ein Bild nochmals vergrößern möchte. Fürs fotografieren habe ich bisher noch keine Notwendigkeit gesehen. Ich wüsste auch gar nicht, was ich mit den Daten anfangen könnte. Beim Fotografieren sind mir eigentlich nur die Informationen für die Katalogisierung wichtig.

  • Denkbar wäre eine Tabellenkalkulation auf dem Mobiltelefon

    Sofern das smarte Fon unter Android läuft, ist die Tabellenkalkulation schon mit an Bord. Google Tabellen, über Google Drive zu erreichen oder als dedizierte App.

    A camera a day keeps the doctor away ... 🤣