Wer von euch benutzt eine Salatschleuder?

  • Zuerst das gewohnte Naaaaaaaaabned Miteinander,

    ich hatte heute Spätdienst, das heiß nicht Spätschicht, nein es bedeute man Arbeitet wie Gewohnt und darf anschließend länger bleiben um den Schuppen abzuschließen.

    In meiner Verzweiflung schaute ich mir Auf ND>R Markt an wo sie auch Salatschleuern testeten.

    Das Problem es gibt gute und >Schlechte um seinen Salat zu schleudern.

    Spätestens jetzt kommt die >Frage was hat das Labormaschienen zu tun.

    Ich sage viel!

    Vor vielen vielen Jahren als die Wiesen noch grün waren, die Kernkraftwerke noch die gute Zukunft waren, und Schlagerstars noch nicht Helene Fischer hießen, las ich mal dass jemand eine Salatschleuder nutzte um Filme zu (beinahe hätte ich gesagt zu trocknen>) befreien von überschüßigem Wasser.

    Auf der einen Seite die Filmspirale auf der anderen ein >Gegengewicht.

    Nur damals wurden die noch durch Kurbeln angetrieben wo man die Geschwindigkeit der Schleuder durch die Geschwindigkeit seiner Kurbelkünste beeinflussen konnte.

    Doch wie ich gerade gesehen habe werden die heute durch drücken oder ziehen betätigt.

    Hat schon Jemand so ein Ding benutzt und was kann er empfehlen.

    Ich will schon Jahrelang es Ausprobieren scheitert aber regelmäßig daran, daß ich beim >Einkaufen nie über Salatschleudern stolpere.

    Gruß Achim

    Das Leben ist wie eine Klobrille
    Man macht viel durch

  • Hallo Achim,

    vor langer Zeit habe ich mir so ein Dingens mal bei Ikea gekauft.

    Das wird nur durch Drehen betätigt, Gegengewicht gibt es auch nicht.

    Funktioniert auch bei Filmspulen, Wasser bzw. Netzmittel sammelt sich in der Schüssel.

    Verwenden tue ich die Schleuder schon länger nicht mehr - ist irgendwie umständlich.

    Film aufhängen und mit Klammer oder Finger Film abstreifen genügt mir auch.

    Vorher bade ich den Film 2x in demin.Wasser, dann in Netzmittel, dann wird er aufgehängt.

    Die Schleuder her- und wegzuräumen ist mit inzwischen zu viel an Geschäft.

    Jeder nach seinem Gusto, gerade bei diesem Thema.

    Grüße, Peter

  • Servus Achim,

    ja, ich verwende seit Jahren eine Salatschleuder als letzten Gang bevor die Filme in den Trockenschrank wandern. Hatte ich eingeführt, neben anderen Maßnahmen, da ich anfänglich immer wieder Probleme hatte mit Flecken auf den Negativen. 30 Sekunden schleudern reichen um einen Großteil des Restwassers zu entfernen. Dabei ist die Schleuder nur ein ganz billiges manuelles Ding aus dem Supermarkt. Eine zweite Spule dient dabei als Gegengewicht.

    VG, Heiko

  • Habe ich längere Zeit gemacht, hat sehr gut funktioniert, aber einen überragend besseren Nutzen als normales Trocknen brachte es dann doch nicht. Als Gegengewicht nimmt man einfach etwas gleich schweres, also einfach eine andere Spirale. Diese verrutschte leider bei meiner Schleuder gelegentlich, was dann den Ablauf etwas störte. Kann man mit etwas Sorgfalt beim Zusammenbauen und Beschleunigen vermeiden, war mir aber insgesamt dann zu aufwändig.

    Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)

  • Salatschleudern erinnern mich immer ein wenig an den Tomatobrotomat von Otto

    Kann man nutzen aber man braucht es nicht wirklich.

    Anschauen lohnt sich:

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    Unsere Ruinen werden nicht so schön sein wie die vergangener Kulturen

  • Das schlägt natürlich sogar "Juicero", was ich vorher für den diesbezüglichen Höhepunkt hielt.

    Juicero: Die nutzlose Saftpresse für 400 Dollar ist Geschichte
    Hersteller gibt auf – zuvor mehr als 120 Millionen Investments eingeholt
    www.derstandard.de

    Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)

  • Ich besitze zwei Salatschleudern. Eins vom Feinkost Albrecht und eine von Ikea. Die Aldivariante lässt sich (mit Kurbel) relativ gut bedienen, aber die hat einen entscheidenden Nachteil: das blöde Ding hat Plastikabrieb, der dann auch auf dem Film landet. Darum habe ich das Teil ausgemustert. Ich will die nicht für Salat verwenden (Mikroplastik im Essen, zusätzlich noch selbst dazugepackt...). Und die von Ikea lässt sich so fummelig bedienen. Ein Bekannter hat mir mal geschrieben, man müsste da fast ein Gastromodell kaufen, die sind wohl aus Edelstahl und da gibt es keinen Abrieb. Aber die sind dann so teuer, dass man sich fragt, ob sich das lohnt.

    Ich bade nun auch meine Filme zum Schluss in destiliertem Wasser und mit Netzmittel. Das ging bis jetzt super gut. Man könnte sie in die Badewanne so noch ordentlich ausschütteln.

    Viele Grüße

    Thomas

  • Mit einer Salatschleuder habe ich früher auch mal experimentiert. Leider bleiben Wasserreste in der Spule, die sich beim Ausspulen auf dem Film wiederfinden. Bringt mir also nichts.

    Ich nehme als Schlussbad entkalktes Wasser aus dem Brita-Filter mit nur wenigen Tropfen Netzmittel (Pipette!). Dann wird der Film tropfnass aufgehangen und mit einem in ebendiesem Schlussbad gut eingeweichten echten Fensterleder beidseitig vorsichtig abgewischt.

    Bei Fomapan hatte ich neulich leider Kratzer. Das Leder werde ich austauschen und Fomapan nur noch auf der Trägerseite abwischen. Bisher hatte ich diese Probleme nie, wahrscheinlich hat das Leder Dreck eingesammelt oder war ungenügend eingeweicht.

    Aus dem Digitalalter bin ich raus.

  • Heute zum ersten mal ausprobiert. Warum habe ich das nicht schon füher getan? Film kam 'trocken" raus, blieb nur mehr aufhängen zur Kerntrocknung. Keinerlei Spuren.

  • Salat hingegen sollte man natürlich nie schleudern, denn dies ist schlecht für Konsistenz und Struktur. Gut, vielleicht ist das in der einfachen Küche erlaubt, aber damit kenne ich mich nicht aus.

    Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)