• Wir haben vor ein paar tagen im Rahmen einer Workshop Vorbereitung bei Leica in Wetzlar eine Rolle Wolfen NC 500 im Leitz Cafe bei ISO 200 belichtet, in C41 Chemie entwickelt und mit unserer Fuji Frontier gescannt.

    Hier mal ein kleiner Einblick!

    The Wolfen NC 500 (youtube.com)

    SilvergrainClassics ist ein vierteljährlich erscheinendes Printmagazin mit Lesern in über 70 Ländern, exklusiven Inhalten über die gesamte Welt der analogen Fotografie und Kinematografie.

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  • Die Farben sind anders, aber durchaus schön.

    Ja für einen Vintage Look passt das ganz gut

    Relativ körnig ist er aber trotzdem.

    Hier muss man die Motive abstimmen. Wenn es sehr flächig und Formatfüllend ist wirkt das Korn auch sehr angenehm. Wir waren überrascht wie gut unsere Frontier den Film scannt. Als nächstes werden wir mal das Vergrößern auf RA4 unter dem Vergrößerer in der DUKA ausprobieren.

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  • Für mich sieht es so aus, als könnten sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen.

    Absolut!


    Es ist halt ein weiteres Werkzeug im kreativen Werkzeugkasten, ein Film der liefert, wenn man ihn richtig einsetzt.

    Das gilt letztendlich für jeden Film. Wir müssen aber dazu sagen das wir den nicht bei ISO 500 belichten würden.

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  • Moin,

    ich hänge mich hier mal ein.

    1. Wenn ich die vielen Beiträge zum NC 500 gelesen habe, sollte man ihn nicht unbedingt mit ISO 400 belichten.

    Was ist besser 1 Blende mehr Licht (also ISO 200) oder reicht auch 1/3 oder eine 1/2 Blende mehr Licht aus?


    2. Im Datenblatt vom N C500 steht, dass er mit C-41 entwickelt werden sollte, aber auch mit ECN-2.
    Was nun?

    Mit welcher Chemie und welcher Belichtung bringt er denn nun die besten Ergebnisse hervor?

    Diese Zusammenfassung und das auch noch mit Bildern dokumentiert, habe ich noch nicht gefunden.

    Kann mir jemand weiter helfen oder soll ich dann mal 2 Filme kaufen und durchprobieren?

  • Ich habe auch schon einen NC500 geknipst. Folgendes fällt mir auf:

    - unter Kunstlicht ist der Gelbstich gefühlt weniger ausgeprägt als bei normalen (Kodak) Farbfilmen

    - die Negative an sich sehen kontrastreicher aus als ein normaler Farbnegativfilm würde ich sagen

    - die besten/interessantesten Farben habe ich bei Regenwetter/bewölktem Himmel oder im offenen Schatten

    - Szenen mit viel Bildkontrast (Sonne im Wald) sind möglich, der Scan muss dann aber sehr kontrastarm ausfallen, die Lichter müssen sehr gedämpft werden und die Schatten etwas aufgehellt werden

    - das Korn ist gröber als das eines Portra 800, aber so riesig finde ich den Unterschied auch nicht
    (Nebenbei bemerkt kann ich bei den Scans von Portra 400 und 800 kaum einen Unterschied in der Körnigkeit feststellen, bzw. der Unterschied ist eigentlich nur im Direktvergleich aus meiner Sicht sichtbar. Vielleicht ist das bei einem RA4-Print vom Negativ anders.)

    - mehr als 2 Blenden würde ich den Film nicht überbelichten, die Farben werden sehr flau, insgesamt wirkt das Bild sehr kraftlos.

    - Bei Unterbelichtung saufen aus meiner Sicht die Schatten sofort ab

  • Moin Lorenz,

    ich arbeite hybrid, Film analog, danach werden die Negative mit einem Plustek-Filmscanner und VueScann digitalisiert und mit der EBV nachbearbeitet. Aber wenn zu viel Korn oder Lichter ausgebrannt oder Schatten abgesoffen oder zu viel Farbstich/Farbverschiebung, dann kann die digitale Nachbearbeitung auch nicht mehr vollständig helfen.

    Aber wenn ich dich richtig verstehe, dann kann eine 1/2 Blende mehr Licht als Dauereinstellung nicht schaden.


    Hast du den Film in C-41 oder ECN-2 gebadet?


    Heute habe ich mir 2 Filme gekauft und bei einigen Aufnahmen auch mit der Belichtungskorrektur gespielt, morgen wird der Film voll sein und dann geht es ab zum Entwickler. Ich wollte beide Chemikalien mal ausprobieren. Ich bin neugierig, was da so raus kommt.

    Aber danke für deinen Bericht, vielleicht kommen ja noch ein paar Erfahrungen mehr. In ein paar Wochen, je nachdem wie schnell die Labore sind, werde ich dann über meine experimentellen Erfahrungen berichten können.

  • Hier mal ein Link zu einem Review des Films. Das kann ich im großen und ganzen Bestätigen;

    ORWO Wolfen NC 500 Film Review: A Film for the Summer ☀️
    This is a new German-made colour negative film. As many have pointed out, it delivers mixed results. I discuss how to get the best images with it at length in…
    www.analog.cafe


    Ich würde den Film bei Regenwetter oder im offenen Schatten 1-2 Blenden überbelichten. Bei Motiven wo die Sonne auf das Motiv scheint eher eine Blende, vielleicht auch Box-Speed.