• Wenn man die Zeiten und Blendenwerte vom Belichtungsmesser überträgt ist es kein Ding, dass diese nicht im Sucher angezeigt werden, wozu auch, ich hab sie ja eben noch eingestellt.

    Genau!

    Und für Reservefilme suche ich noch so Rollfilmcontainer. Meine habe ich dummerweise verschenkt, als ich die Rollfilmfotografie für immer (dachte ich) aufgegeben habe. Die C330f mit 2 Objektiven war mir aus gesundheitlichen Gründen zu schwer und alles, was ich sonst ausprobiert hatte von Klappkameras bis zu einer 2-äugigen Seagull (eine der letzten - die war nicht schlecht), war letztlich nicht mein Ding. Nun habe ich wieder ein anständige Kamera.

  • Ich hab diese hier: https://www.ebay.de/itm/2558907582…emis&media=COPY

    Damit bin ich ganz zufrieden. Nur habe ich mir zwei dünnere Gummis besorgt. Das ist angenehmer als mit einem dicken.

    Die gleiche Box habe ich auch für 135 in niedriger, auch damit bin ich zufrieden. Die sind wirklich robust.


    Optisch würden mir auch die Blechdosen von Kodak gefallen, aber die sind so teuer, das sehe ich nicht ein. Dafür kann man viel Film kaufen 😁

  • Glückwunsch zu deiner Anschaffung. Möge die Kamera dir immer leicht sein.

    Seit Anfang des Jahres habe ich ein G960BL, die mit den Wechselobjektiven. Die ist nochmal ein Stück schwerer, weil Vollmetall.

    A camera a day keeps the doctor away ... 🤣

  • beim Leistenschneider hatten die eine schöne Blechdose für 10 Euro, aber beim Anblick der Blechdose dachte ich mir: da schau ich doch mal ... Und tatsächlich - in meine Wrigleys Kaugummidose "limited edition" :) passen genau 5 Filme rein und noch 2 oder 3 Kaugummis daneben.

  • Off Topic:

    Da steht die sind für Digitalkameras.:/
    Generell überlege ich schon ewig mir endlich mal sowas zuzulegen, damit nicht immer die Filme irgendwo zwischen allem anderen rumfliegen im Rucksack. Allerdings ist der momentan so voll, dass es keinen Platz für so eine Box hätte.

    Aber immerhin gut zu wissen, dass die etwas tauen würde. Bei 10 Euro kann man da auch nicht allzu viel falsch machen.

    Ich hatte immer mit denen von Japan Camera Hunters geliebäugelt. Die sind aber quasi doppelt so teuer, weil da nur 5 Rollen reinpassen. Aber man bekommt sie evtl leichter noch irgendwo unter.

    Optisch würden mir auch die Blechdosen von Kodak gefallen, aber die sind so teuer, das sehe ich nicht ein. Dafür kann man viel Film kaufen 😁

    Oh, die in Gelb und rot fand ich schick. Aber ich hätte wohl Schwierigkeiten damit, die dann wirklich zu nutzen, weil ich fürchten würde, dass da relativ schnell der Lack ab ist.
    Es würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn das ausgerechnet einer der wenigen aktuell produzierten Artikel von Wert und Haltbarkeit wäre ;)

    Off Topic Ende.

    Without deviation from the norm, progress is not possible. -- Frank Zappa

  • Nach meinen Testfilmen habe ich nun versucht, "anständige" Bilder mit der Kamera zu machen. Die sehr geringe Schärfentiefe macht eine exakta Scharfeinstellung unbedingt nötig. Wenn das Motiv in der Tiefe gestaffelt ist, muss man den Schärfepunkt mit Hilfe der Schärfentiefenskala so legen, dass alle Objekte scharf sind. Bei größeren Blenden als 11 hat man kaum eine Chance. Dann muss man ganz bewusst mit Unschärfen gestalten. Bei normalem Tageslicht kommt man noch relativ gut mit ISO 200 hin, weil die schwere Kamera auch längere Verschusszeiten als 1/250 aus der Hand erlaubt. Ansonsten ist ein Stativ angesagt.

    Die GW690 ist wirklich keine Schnappschusskamera. Dafür belohnt sie aber auch mit detailreichen Negativen. Ich habe auch einen XP2 ausprobiert, aber der hat ein so feines oder wenig akzentuiertes Korn, dass die Blder fast digital wirken. Mir gefällt das nicht so gut.

  • So ganz verstehe ich dein Problem mit der Schärfentiefe nicht. Besitze ja selber die Voigtländer Bessa II, die hat ein 105er Objektiv und ist technisch eigentlich eine Laufbodenkamera. Du kannst sie im geschlossenen Zustand fokussieren. Das Rad hat auch eine Tiefenschärfeskala. Wenn du auf Blende 11 abgeblendet hast kannst du wie im Bild auf das Dreieck gehen und die Tiefenschärfe geht von 2,5-5m, eingestellt auf den Kreis gestellt geht sie von 5m-unendlich. Damit sollten Schnappschüsse eigentlich kein Problem sein. Die Physik dürfte ja auch für deine Kamera gelten, einfach mal mit einem Tiefenschärferechner spielen.

    Gruß Detlef

    20240528_185639.jpg

  • Schärfentiefenrechner habe ich noch nicht zu Rate gezogen, sondern ich verlasse mich auf die Skala am Objektiv. Da ist Deine Bessa wohl trotz der längeren 105 mm Brennweite deutlich "großzügiger" als die Fuji mit 90 mm Objektiv. Die würde 2,5 bis 5m erst bei Blende 16 anzeigen.

    Natürlich sind das immer nur Richtwerte, bei denen nicht angegeben wird für welchen Vergrößerungsmaßstab und für welche Objektivqualität sie gelten. Mich stören ungewollte Unschärfen jedenfalls.

  • Das mit den Unschärfen verstehe ich. Ich habe mit der GF670 und GS645 selber 2 Messsucher von Fuji. Auf der Suche nach Bedienungsanleitungen für die Kameras habe ich für beide Tiefenschärfetabellen im Netz gefunden. Ich habe sie ausgedruckt und laminiert. Vielleicht ein Weg für dich als grober Anhaltspunkt.

    Gruß Detlef

    Fuji GF 670 zu besseren Lesbarkeit nachgeschrieben 20240528_204436.jpg

  • danke Detlef.

    Und genau wie ich sagte, ist es erst bei Blende 16 von 5m bis unendlich scharf. Wobei das immer noch nicht wirklich scharf ist, sondern nur der zulässige Zerstreuungskreis noch im Limit. Die Unschärfe sieht man trotzdem bei kritischer Betrachtung. Und genau deshalb benutzt man ja ein so großes Aufnahmeformat.