• Film zealots, taking criticism and simple cameras
    On a joyous walk around an estuary and nearby lakes in North Wales I talk about some of the things that matter to me and my photography.Equipment UsedNikon F...
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    «Film Zealot: A less sharp and grainier fanatically committed person»

    Ein kurzer und guter Kommentar dazu, ob heutzutage nur die analoge Vorgehensweise das einzig Richtige in der Fotografie ist.
    (Englischkenntnisse sind von Vorteil)

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

    Gruss (helvetisch - ohne Eszett ;) )

    Michael

  • Dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf:
    @confrontingphotography4815
    I didn’t realize there were film zealots, but now that I know I kinda want a Film Zealot T-shirt.


    offtopic: Gibt es eigentlich für das Genre schon einen Namen:

    Ein Mensch läuft in der Morgendämmerung durch die Landschaft. Im Hintergrund läuft Gitarrenmusik, während die Sonne langsam hinter einer unspezifischen leicht hügeligen Landschaft aufgeht. Alternativ sehen wir einen Wald. Es kommen einige Detailaufnahmen einer Pfütze, eines Teichs oder eines kleinen Baches. Wir sehen zwei Beine in einer outdoortauglichen Hose, die Füße werden von schweren Wanderschuhen gestützt und geschützt. Die dicke noppige Gummisohle läuft satt knirschend über den Weg. Der Mensch beginnt mit leiser Stimme zu sprechen, aufgenommen von einem unsichtbaren Mikrofon. Die Aufnahme ist klar und deutlich. Wir sehen erst sein Gesicht, dann noch mindestens 4-5 Perspektiven wie er sich den Weg durch das Dickicht, über die Wege, einen Steg und sonstwas bahnt. Der Mensch erzählt uns zu Beginn etwas über die Vorzüge eines spontanen morgendlichen Ausflugs in die Natur. Irgendwann gejts dann aber „zur Sache“ und die wahren Geheimnisse des Lebens werden gelüftet: Warum ist Ausrüstungsgegenstand XY besonders gut geeignet, um morgens durch die Landschaft geschleppt zu werden.

    Ich stelle mir immer die die Frage, ob dieser Mensch nun von einem Filmteam begleitet wurde. Vermutlich nicht. Also stelle ich mir vor, wie da jemand stundenlang durch die Büsche kriecht und sich selbst aus unzähligen Positionen filmt - um gleichzeitig den Eindruck zu erwecken dass alles ganz spontan sei. Dazu gehört nicht nur schauspielerisches Talent sondern auch eine gewisse Routine beim Filmen.

  • Dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf:
    @confrontingphotography4815
    I didn’t realize there were film zealots, but now that I know I kinda want a Film Zealot T-shirt.

    So ein T-Shirt hätte schon seinen Reiz. :)

    offtopic: Gibt es eigentlich für das Genre schon einen Namen

    Ich verfolge die Videos von Steve O‘Nions schon seit einer längeren Zeit und habe bei ihm nicht den Eindruck, dass es ihm um Aufmerksamkeit geht oder er sich in den Vordergrund drängen will. Er hat einfach Spass sowohl am Fotografieren wie auch am Erstellen von Videos.

    Er ist meist alleine unterwegs und mag es nicht, wenn er durch andere Leute bei seinem Hobby gestört wird. Kritik an der Art und Weise, wie er fotografiert, prallt an ihm ab - er macht was er will und sagt das auch.

    Weiter ist er auch sehr selbstkritisch: Er kann sich durchaus mal eine halbe Stunde mit einem Motiv beschäftigen, um nur eine einzige Aufnahme davon zu machen - selbst digital geht er so vor. Im Anschluss sagt er den Zuschauern dann aber, dass ihm diese durchaus gelungene Aufnahme gar nicht gefalle.

    Von den vielen anderen Filmemachern, bei denen man schon nach 5 Sekunden merkt, dass es ihnen um Aufmerksamkeit geht, ist er weit entfernt. Zudem mag ich diese eindrücklich-einsame walisische Landschaft.

    Gruss (helvetisch - ohne Eszett ;) )

    Michael