Beiträge von Friedrich Ederer

    Guten Morgen Thomas,

    Vielen Dank für Deinen Test. Wurde denn das 6x9 Format mit den Aufsatzlinsen noch ausgeleuchtet und passen sie denn (in Bezug auf das Gewinde) ggf. mit Adapterringen auf das Objektiv? Sofern ja, könntest Du mir den Hersteller und die Bezeichnung zukommen lassen?

    Vielen Dank im Voraus und schöne Ostern allerseits,

    Friedrich

    Vielen Dank für das Angebot des Tests, das würde mir tatsächlich sehr für eine weitere Entscheidung helfen.

    Die Bergheil 9x12 habe und benutze ich mit dem 135er Heliar und einem 90er Angulon, da ist alles unkritisch, da ich ja ein Bajonett zum Objektivwechsel habe, wobei ich wirklich händeringend ein 250er Tele-Dynar suche, aber das ist eine andere Geschichte.

    Hier brauche ich ja eine Lösung, die aufschraub-/steckbar, im Rahmen des sehr geringen Fokusweges (also des max./min. Balgenauszugs) bleibt und gleichzeitig noch eine annehmbare Bildqualität liefert...

    Hm... ein veränderter Balgenauszug wäre natürlich wirklich ungünstig. Aber hat denn schon einmal jemand diese Tele-/WW-Vorsatzlinsen bei irgendeiner Kamera benutzt? Ich denke, gut abgeblendet, sollte die Qualität bei der Negativgröße erträglich sein. Problematischer sehe ich die Frage des nutzbaren Bildkreises, da die meisten wohl eher für Kleinbild konzipiert sein dürften...

    Die GW/GSW690 sind natürlich geniale Kameras, aber eben wirkliche Backsteine. Da kann ich dann auch die 6x9 Technika mitnehmen und habe alle Brennweiten dabei. Ich wäre halt lieber etwas leichtfüssiger unterwegs.

    Moin Moin,

    Ich liebe meine Bessa II, hadere aber gelegentlich mit der 105mm Brennweite. Wisst Ihr, ob es jemals originale oder ggf. auch für die Brennweite kompatible Aufsatzlinsen zur Verkürzung und Verlängerung der Brennweite gab/gibt? (Klar, Qualitätsverlust ist einkalkuliert)

    Ich meine nicht die Close-up Linsen für den Nahbereich!

    Vielen Dank im Voraus,

    Friedrich

    Moin Dennis,

    Ich möchte den Youtubern nicht zu nahe treten, aber die RA-4 Gebrauchslösung als One-Shot zu nutzen ist Ökonomisch wie Ökologisch absolut irrsinnig.

    Solang Du darauf achtest, dass Du keine Chemie verschleppst (das mag der CD und BX wirklich nicht), sie nicht länger als nötig erwärmst, nicht zu lange offen stehen/schwimmen lässt und kalt sowie Sauerstofffrei lagerst, kannst Du die angegebenen Quadratmeter-Kapazitäten problemlos ausreizen (die Angaben sind ja bereits recht konservativ berechnet).

    Ich benutze zwar mittlerweile eine Durchlaufmaschine, da ich mit der Jobo oft Schlieren in den Schatten hatte (mag eher an mir liegen), aber die Oxidation nach jeweils ca. 2 Minuten (je nach Temperatur) ist nicht so weit fortgeschritten, dass die Gebrauchslösung nicht mehr einsetzbar wäre.

    Ich weiß, Fotopapier ist teuer, aber versuch doch einmal mit den 250ml zwei identische Prints anzufertigen. Wenn der zweite nicht vom ersten zu unterscheiden ist, kannst Du sicher sein, dass auch noch weitere Prints möglich sind.

    Du siehst bei einem frischen Ansatz in der Regel recht schnell, dass die Lösung (meist zuerst der CD) aufgebraucht ist, wenn die Bildschwärzen nicht mehr richtig tiefschwarz werden (Achtung, die sind nass immer leicht bläulich).

    Viel Freude mit der Color-Verarbeitung,

    Friedrich

    Ein geniales System, ohne Zweifel. Ich bin vor einigen Jahren auch fast schwach geworden, als es immer schwerer wurde, an gut gelagerte Quickload/Readyload-Filme heranzukommen.

    Am Ende hat mich allerdings der absurd hohe Preis abgeschreckt, wie auch die Tatsache, dass alles aus Plastik ist. Siehst Du auf lange Zeit das Risiko der Abnutzung, bzw. des Verschleißes?

    Das ist meines Erachtens der größte Vorteil der Grafmatics, die sind (ok, fast) unkaputtbar... dafür halt wieder schwerer... Naja, die Eierlegende Wollmilchsau müsste mal schnell noch jemand erfinden.

    Mein Idealwunsch wäre es ja, wenn Adox, Foma oder Ilford das eigentlich recht simple Prinzip der Readyload-/Quickload-Systeme aufgreift und dann ISO25 - ISO100 Filme darin anbietet. Da viele heute eher Outdoor statt im Studio unterwegs sind und man Filmwechsel, Staub, etc. vermeidet, denke ich, dass da wirklich ein Markt vorhanden wäre... Sam Hiser hat ja zumindest bewiesen, dass es geht...

    Mit besten Grüßen,

    Friedrich

    Hallo Lutz,

    letzteres wäre aber tatsächlich spannend zu erfahren, zumal ich mich entsinne, dass Sie nicht als "Mehrweg-Produkt" konzipiert wurden.

    Hättest Du einen passenden Link parat?

    Mit besten Grüßen,

    Friedrich

    Wenn Du in der Bucht "Linhof Technika V Bellows" eingibst, zeigt es Dir alle Angebote an (wahrscheinlich stammen sie alle wie so oft aus der gleichen Fabrik). Ich habe meine immer bei dem Händler "irgendwas mit ecbuyonline...." gekauft, sie sind etwas steifer als die originalen und zeigen bislang keinerlei Abnutzungsspuren.

    Ich kann ja bei Bedarf auch mal ein Bild der Kameras zeigen.

    Mit besten Grüßen,

    Friedrich

    Moin moin,

    Aus den Instax lässt sich leider definitiv kein Negativ gewinnen, ich habe schon alles probiert. Da ist kein eigener Träger für das Negativ da, den man nutzen könnte. Es ist integraler Bestandteil des Bildes, da die Instax von hinten "durch"-belichtet werden.

    Mit besten Grüßen,

    Friedrich

    Hallo Martin,

    tut mir leid für die verpasste Kamera, ich wollte Dich nicht irritieren. Es ist in der Tat ein internationales Rückteil und eine Linhof-kompatible Platine.

    Die "Schwachstelle" haben viele Kameras, die diese Konstruktion einsetzen. Dennoch ist es ja kein generelles Ausschlusskriterium. Du musst nur länger warten bis es ausschwingt und das Risiko einer Verwackelungsunschärfe ist eben etwas höher. Je nachdem, wo Du gedenkst, im Gelände unterwegs zu sein, ist das dann mehr oder weniger ein tatsächliches Problem :)

    Mit besten Grüßen,

    Friedrich

    Hallo Martin,

    Der Preis ist bei einer gut erhaltenen Tachi völlig in Ordnung.

    Zur Sicherheit bzgl. des Rückteils:

    das Objektiv weist eher auf ein nicht -internationales Rückteil hin, wenn es allerdings in einer Linhof-kompatiblen Platine montiert bist, sollte es ein internationales sein, da es diese damals noch nicht gab.

    Achtsam allerdings bei zwei Dingen:

    - viele Tachis haben zwar ein internationales Rückteil, aber kein Graflok-Rückteil, Du kannst also die Mattscheibe nicht abnehmen, um z.B. die meisten Mittelformatrückteile anzusetzen.

    - die meisten späten Tachi-Modelle haben die Möglichkeit des Swing für die Rückstandarte. Dies ist gleichzeitig deren Schwachstelle, da hier zwei Metallpanele an entweder nur einen zentralen oder zwei seitlichen Arretierhebeln verbunden sind. Dies erzeugt leicht ein minimales wackeln nach vorn und hinten, was bei jeder Bewegung nachschwingt und auch windanfällig ist.

    Mit besten Grüßen,

    Friedrich

    Edit: als Ergänzung zu meinen ersten Ausführungen - ich habe nur diese Kameras aufgeführt, da ich zu diesen aufgrund eigener Erfahrungen etwas sagen kann und sie empfehlen würde. Die älteren Shen Hao's und Tachis, die fast identisch sind, sind eigentlich nicht meine erste Wahl (ich habe mehrere Modelle beider besessen). Sie sind im Verhältnis zu den oben genannten schwerer, deutlich dicker (was gerade im Rucksack relevant ist) und nicht wirklich stabiler.

    Hallo Martin,

    aufpassen bei den Tachis, die gibt es schon seit Ewigkeiten und gerade die günstig angebotenen haben meist ein altes Rückteil für Holzkassetten (also kein internationales Rückteil).

    Ich habe lange Zeit die Nagaoka's gehabt, eine Traum Kamera, super leicht und von 47mm S-Angulon XL bis 300mm Symmar-S stabil. Immer noch eine der leichtesten und schönsten Kameras für Landschaft. Ich habe meine durch vielen Ecken Europas getragen, meist nur eingewickelt im normalen Wanderrucksack, 2 Objektiven und 2 Grafmatics. Leichter und vor allem kompakter geht's nicht. Sie hat trotz Gischt und Sturm nie den Dienst versagt.

    Mittlerweile sind sie leider sauteuer geworden...

    Wem Ästhetik recht egal ist (und das meine ich nicht abwertend) kann ich nur die Intrepids empfehlen. Meine 8x10 tut brav ihren Dienst. Die 4x5er sind auch nicht schlechter.

    Ansonsten sind die Chamonix F1/F2 schick (I.S.v. leicht, kompakt und hinsichtlich der Brennweiten flexibel), aber auch sehr teuer.

    Alles aus Metall, egal von welchem Hersteller ist einfach nur schwer und klobig. Und wer wirklich mobil sein will, für den machen die letzten 500g einen enormen Unterschied. Ich habe nie einen konkreten Nachteil bei Holzkameras erfahren - wohl gemerkt unter der Prämisse maximaler Mobilität).

    Mit besten Grüßen,

    Friedrich