Beiträge von Andreas Reetz

    Lege einmal ein unbelichtetes Papier in absoluter Dunkelheit (Wechselsack) in die Trommel ein und dann einfach entwickeln. Ist das immer noch so bläulich kannst du es wegschmeißen. Hatte ich auch schon!

    Das mit dem Licht in der Dunkelkammer ist bei RA4 nicht so schlimm wie immer behauptet wird. Kleine Leaks machen nichts wenn du in der Trommel entwickelst. Wobei Trommel auch nicht beste Lösung ist.

    Wo wohnst du? In grossen Städten gibt es noch ein Minilabs. Du kannst dort einmal fragen ob sie dir ein Paar Control Strips abgeben. Damit kannst du dann prüfen ob bei dir die Chemie Parameter stimmen.

    Oder in deiner Nähe wohnt jemand der dir belichtetes Papier geben kann.

    Ich gehe einmal davon aus das du bei digital auf Canon setzt.

    Wenn du viel digital fotografierst würde mir daher eine analog Canon AF anschaffen. Kostet nicht die Welt.

    Dann kannst du, mit gleichen System digital und analog Fotografieren und zwei Kameras in die Tasche packen.

    Weiterer Vorteil: die Bedienung ist ähnlicher und spart ständiges Umdenken.

    Danke für diese Einschätzung. Die Kontaktkopie ist für mich ebenfalls unverzichtbar. Ich lege jeden Film mit der Kontaktkopie ab und halte da auch die Grundfilterung für den Film fest. Das Kodak-Papier, mit dem ich früher gearbeitet habe, gibt es nicht mehr. Jetzt setze ich die Fuji Archive Papiere ein. Damit hilft mir die frühere Filterung leider nicht mehr weiter. Unabhängig davon erfordern ggf. bereits unterschiedliche Chargen des Papiers bereits eine andere Filterung.

    Eigentlich ist es sehr einfach die Standardfilterungens-Abweichungen von Papier A => Papier B zu berechnen. Früher standen diese sogar auf den Packungen. Dazu brauchst du nur einen Abzug/Kontakt mit Papier A und einen mit Papier B die Differenzen sind dann die neuen Korrekturwerte.

    Es gibt mehre Möglichkeiten

    1. Du misst vorher deine Umgebung aus. Das kannst du via Spot oder Lichtmessung machen.,
    2. Du misst einmal und machst dann immer eine Serie (z.B. +1 0 -1 )
    3. Du misst einmal und schätzt dann nur noch. Die Schätzung immer so das tendenziell überbelichtet wird.
    4. Du misst einmal und belichtest dann das eine Blende überbelichtet wird. Der Rest mit genau dieser Einstellung.
    5. Übung mach den Meister. Immer nur die Blende verändern macht eine Nachführmessung auch sehr schnell.

    Wichtig ist, das du einen Film nimmst der einen weiten Belichtungsspielraum nimmst.

    Ich habe das früher auch probiert. Aus meinen damaligen Zimmer konnte ich Duisburg sehen. Der Tipp mit der blauen Stunde ist gut. Sprich entweder vor Sonnen-Aufgang oder -Untergang. Ansonsten werden die Kontraste zu hoch und das lässt sich analog nicht mehr oder nur sehr schwer printen.

    Ja es ist korrekt das der Film selber eine Menge verträgt, aber leider das Papier nicht. Bei Farbe brauchst du dann eine Silbermaske um die Kontraste auszugleichen.

    Ich habe noch keine Silbermaske für Kleinbild hinbekommen => Mittelformat ist fast schon Pflicht.

    Tatsächlich würde ich bei solchen Aufnahmen erst ein Sofortbild machen um zu sehen was möglich ist.

    Zu den Filmen: Kodak Vision in ECN2 ist sicher hier eine gute Wahl da dieser weicher arbeitet als herkömmliche Negativ-Print-Filme. Das senkt noch einmal den Kontrast der kopiert werden muss.

    Mit diesen Gerät nicht direkt.

    Ich habe verschiedene Analyser mit der Zeit verwendet und bin mit dennen einfachen nie warm geworden.

    Sicher liefern die eine gute Startposition für die Filterung ABER die hat man auch wenn man seinen Prozess vereinheitlicht.

    Sprich:

    1. Nur wenige Film Sorten nutzen.
    2. Typgerecht entwickeln.
    3. Sorgfalt bei der Belichtung während der Aufnahme.
    4. Gleichbleibende Belichtungszeiten beim Vergrössern
    5. Filterung notieren.

    Mein Problem mit den Geräten ist:

    1. Probestreifen sind trotzdem notwendig auch wenn es nur ein Print (=Massenprint) für die Familie ist.
    2. Ich habe selten ein gutes Grau in meinen Negativen.

    Eigentlich sind Belichtungsmessgeräte von Minolta absolute Spitzenklasse.

    Der Grauwert-Messung bei Farbnegativen ist eine ganz eigene Wissenschaft. Bei so einfachen Geräten funktioniert das nur gut wenn der Messpunkt im absoluten Grau und liegt der Punkt die gleiche Dichte hat wie das Negativ mit dem kalibriert wurde.

    50 € hätte ich nicht für das einfache Geräte ausgegeben.

    Wichtig ist eine typgerechte hochwertige Entwicklung, woran es bei 3-4 Euro-Prozessen der Drogeriemärkte scheitern könnte. Für den Preis muss da irgendwo gespart werden. Geiz ist da nicht "geil", sondern am falschen Ende gespart .

    Das würde ich so nicht unterschreiben. In großen Mengen ist es sehr viel leichter eine typgerechte Entwicklung bei zu gewährleisten.

    Der Unterschied ist eher im Handling der Filme und Transport. Viele von uns kennen das, geknickte oder falsch geschnittene Negative. verlorene Sendungen...

    Ganz anders sieht es beim Printen aus. Hier gibt es einen echten Qualitäts-Unterschied, Der beruht aber nicht auf die Entwicklung sondern auf die Belichtung.

    Insgesamt sind Farbprints weniger farbstabil, da sie mehr Umwelt-Einwirkungen ausgesetzt sind. Das stabilste Farbmaterial das ich kenne war Ilfochrome (+RIP). Aber Dias printed heute niemand mehr analog...

    Zu den unterschiedlichen Verhalten von Film-Materialien kann ich wenig sagen, ich habe bei Farbe früher immer Vericolor und Ektrachrome genutzt.

    meine C41 Filme sind alle noch ok und gut kopierbar. Die Ältesten sollten von 1980 sein.

    Dias ist ein ganz anderes Thema. Ich habe alte Kodachrome Dias aus den 60ern die sehen aus wie am ersten Tag.

    Bei E6 (und Vorgängern) kommt es auf die Lagerung, Rahmung und wie häufig sie projiziert worden sind an. Meine sehen noch gut aus, aber ich habe einige verglaste Erbstücke die deutlich an Farbe verloren haben.

    Ich habe mir das einmal angesehen. Es benutzt einen BH1745 rechnet die Blende/Zeit mit einer einfachen Konstanten einer log Funktion um.

    Ganz ehrlich das Ganze ist auf dem ersten Blick cool ABER:

    1. Der BH1745 ist nicht farbkorrigiert und hat keinen UV/IR Filter => die Messungen schanken je nach Lichttemperatur (s. https://wolles-elektronikkiste.de/en/sensor-comp…roximity-motion)
    2. Die Formel geht von einen absolut linearen Verlauf der Messergebnisse aus. Das ist aus meiner Sicht nicht realistisch
    3. Die Bauteile kosten mehr als ein fertiger Belichtigungsmesser.
    4. Das Ding ist riesig.
    5. Messwinkel? In den Zeichnungen ist eine Loch keine Optikt nichts.
    6. Keine Blitzmessung

    Kurz um, aus meiner Sicht lustige Idee um mit einen Artikel Geld zu verdienen .

    Bitte nicht falsch verstehen, den BH 1745 kann man in der Fotografie einsetzen, Aber nicht für diesen Zweck. Denkbar ist z.B. ein DukaTimer...Dafür will ich ihn einsetzen...

    Statische sehen aus meiner Erfahrung anders aus. Mehr diffus und nicht so scharf wie auf dem Bild. Wenn du das Problem im mit der Patrone + der Kamera hast würde ich eher auf Lichteinfall tippen. Da kann es verschiedenste Gründe geben.

    Angefangen von Produktionsfehlern, zur Patrone bis hin zur Kamera.

    Nutzt du den Film nur mit der einen Kamera?

    Passiert das auch mit einen anderen 400ter Film in dem gleichen Setting

    Hast du einmal versucht die Patrone und Kamera in einer Dunkelkammer zu laden?

    Hast du den Film einmal ohne Patrone in die Kamera eingelegt?

    ...

    Eigentlich kannst du nur hergehen das Problem einkreisen.

    Wenn es nur bei diesem Film passiert würde ich definitiv die Filmsorte wechseln...