Beiträge von Robert Vincenz

    Spiralen drucken geht nicht sparsam und erzeugt immer etwas das sehr SEHR viel nacharbeit benötigt. Die Nötige Stützstruktur für die überhänge schluckt Filament ohne ende, das du hinterher wegbrechen und dann schleifen darfst. Die einzige art sowas sparsam zu drucken wäre mit einem UV basierten 3D Drucker. Wahrscheinlich wäre Fräsen noch schneller und leichter.

    Objektiv namen kann man in zwei drei Gruppen einsortieren.

    Kein Modelname: Das ist heute die Norm. besonders Zooms sind so komplex das sie sich damit nicht Gruppierenlassen.

    Hersteller basierte Name: das war ganz am Anfang die Norm. Das sagte nichts über das Objektiv selbst aus sondern nur von wem es gebaut wurde.

    Modelname basiert auf Optischem Aufbau: Hier sagt der Name tatsächlich etwas über das Objektiv aus. Leider sind die Namen Hersteller spezifisch. Ein Dreilinser von Zeiss heist tessar und bei Schneider Xenar. Das sind auch beides gute beispiele dafür das dies spähter leit abgewandelt wurde, denn spähter standen diese Namen nicht mehr nur für die Dreilinser sondern auch für welche die aus Drei Linsengruppen bestanden. Ihre allgemeine Funktionsweise hatten sie aber behalten. Woher die Hersteller Ihre Namen haben, ist nicht immer ganz klar. Zeiss hatt eine Artikelserie wo sie erklären was sich hinter den jeewiligen Namen versteckt: https://lenspire.zeiss.com/photo/en/artic…hnical-articles

    Da hier immer nur die Negative mit den neuen Entwicklern getestet werden, lassen die sich nicht gut vergleichen. Währe es nicht sinnvoller wenn man mal diese ganzen alternativen Entwickler als Positiventwickler nutzen würde mit immer dem selben Negativ und gleichen Vergrößerer Einstellungen? Da würde das Tönen durch die Färbstoffe auch mehr sinn machen als bei den Negativen :P

    Nicht fragen sondern selber recherchieren! Fertige listen wird wohl keiner haben. Schon gar nicht Hersteller übergreifend.

    Patentämter stellen Ihre Bestände bereit und die Händler und Herstellerkataloge sind oft auch recht leicht zu finden.

    Bei der Patentsuche sind die IPC(Internationale Patent kategorien/Klassifizierung) Gruppen unter G03C "Lichtempfindliche Materialien für fotografische Zwecke; fotografische Verfahren, z.B. kinematografische, Röntgen-, Farb- oder stereofotografische Verfahren; Hilfsverfahren in der Fotografie" https://depatisnet.dpma.de/ipc/ipc.do?s=G…#G03C0000000000 interesant. Welche Patenämter du besuchen musst hängt davon ab, welche Marken oder Märkte dich interessieren und wie dein Sprachverständnis ist.

    Händler und Hersteller kataloge findest du z.B. unter Archive.org und https://www.pacificrimcamera.com/rl/rlrindex.htm. Ansonsten hilf eine Suchmaschine mit einer Suche wie "Hersteller Katalog pdf"

    Wenn du 220er Film einstellst, gehen die Entwickler bei Mamiya davon aus, das du auch den ganzen Film mit Fotos füllen willst und nicht nur die Hälfte. Darum wird immer schrittweise, also mit jeweiligem Auslösen, weitergespult. Erst wenn du den Film voll hast, kannst du frei spulen. Also immer dem Filmentsprechen die Kamera einstellen.

    In der popular Literatur und online steht oft man sol um eine auf- oder abblenden, aber das heißt nicht das du NUR die Blende nutzen darfst um das zu tun. je nach Anforderung sind halt die Zeit oder Empfindlichkeit besser geeignet. Du musst in deinem geschilderten Fall nicht deine Blende ändern sondern den Lichtwert, wieviel Licht auf den Film kommt. Das kannst du durch einen (ganzen) Blendenwert(Logaritmische/quadratische Reihe wie von Axel aufgezählt) machen oder durch einen (ganzen) Zeitwert (linear, verdoppeln oder halbieren) oder Filmempfindlichkeit(ASA linear, verdoppeln oder halbieren, bzw. DIN + oder - 3 also z.B. von 21 auf 18).

    Bei manchen fotometrischen Lichtmessern kannst du zwischen Lichtwert und Blende und Zeit anzeige umschalten oder es wird beides angezeigt. Einige frühe halbautomatische Kameras konnte man den Lichtwert auch direkt angeben und die ermittelten dann Blende und/oder Zeit. Falls du richtig alte Kameras hast, also vor 1920???, dann können die noch andere Zeit und Blenden Reihen benutzen, die nicht so genau aufeinander abgestimmt waren.

    Mich stört an Ihr das man mit richt "Aufzieht/weiter spult" und mit links fest hält. Ansonsten ist die Koni Omega serie schön. Ich hätte ja gerne mal die TLR davon in der Hand. Hat die jemand? Das ist ja neben der Mamiya C Reihe die einzige TLR mit Wechselobjektiv, soweit mir bekannt.

    Ich nutze Hugin für meine Panoramen und bin bei Rotation auch bei etwa 30 Prozent überlappen, wenn ich Freihand erstelle. Dieser große Bereich ist aber nur nötig, wegen der Rotation und den Bewegungsungenauigkeiten(verdrehen in allen drei Achsen, Rotation außerhalb des Nodalpunktes, eine nicht runde Rotation/unterschiedlicher Abstand zum Nodalpunkt besonder bei allem über ~130°, wo man dann mehr als nur den Oberkörper bewegt).

    Durch den Wegfall der Rotation und eine genaue lineare Führung der beiden Achsen, fällt das aber weg. Innerhalb der Reihe und der Reihen zu einander ist es eine einfach Verschiebung.

    Bleibt als einziges das korrigieren von Objektivfehlern(Bildfeldwölbung, Cromatische Aberation, ...), das bei beiden Identisch ist. Das ist zumindest mein Verständnis der Theorie.

    Bei dem Hype um die 3D Drucker, muss es doch auch günstiger gehen. Viele von den billigeren und Selbstbaumodellen, haben einen beweglichen tisch und der muss mit weniger als einem Millimeter Schrittweite hinkommen. Die Genauigkeit dürfte höher sein. Die kosten fast alle unter 1000€ und müssen drei Achsen steuern.

    Warum du so eine große Überlappung willst, wenn du schon sehr genau Positionierst verstehe ich auch nicht. Auch bei der Softwäre sollte das einfach als PTGUI gehen. Das ist ja nur noch 2D Stitching ohne Rotation. Im Prinzip läuft das nur noch auf Objetivfehlerkorriktur und positionieren in einem großen Bild hinaus. Da würde ich mir ein Script für Imagemagick schreiben. Einfach ein Ordner pro Set und das dem Script nennen, zusammen mit Anzahl der Bilder pro Reihe.

    Mir sind zwei Unterschiede bekannt, die auf die Abbildungsleistung Einfluss haben.

    Das eine ist die reduzierte Farbauflösung: Durch die Nutzung eines Bayer Filter, ist bei rot und blau ein viertel und bei grün eine halbierte Auflösung vorhanden. Abhilfe schaft da nur der Foveon Sensor von Sigma, der alle drei Farben übereinander misst. Das entspricht dem Farbsystem wie es AGFA einführte.

    Das zweite sind die Microprismen/linsen: Jeder einzelne Sensor hat eine Linse. Diese wird genutzt um den Lichtverlusst durch die Abstände zwischen den Messzellen und die Wanddicke(wenn man davon wirklich sprechen kann) der Zellen zu kompensieren. Diese sind aber aus Kostengründen nicht alle identisch und mögen am liebsten Licht das im rechten Winkel einfallen. Das führt zu Vinettierung und Farbfehlern bei Weitwinkelobjektiven, da bei denen oft auch auf der Bildseite ein starker Winkel herrscht.

    Wie schon oben geschrieben, sind beide Probleme unterschiedlich stark, je nach Kamera und Objektiv Kombination vorhanden. Die Winkelanfälligkeit wurde in den letzten Jahren immer geringer und die Farbauflösung steigt auch bei diesen unmöglichen Auflösungen die aktuelle Kameras haben. Irgendwann haben wir Gigapixelkameras und sehen uns die doch nur auf Handys an.

    Nicht wirklich. Wenn nichts eingeprägt oder im Gehäuse gestempelt ist, wird es schwer. Es gab halt besonders für diese Laufbodenkameras eine menge deutsche Hersteller. Das war die Zeit als man von Manufaktur auf Industrielle Herstellung umgestiegen ist. Noch gab es viele kleine Firmen die das konnten. Teils "exklusiv" für irgend einen Händler(OEM so zu sagen). Für Laufbodenkameras gibt es leider nicht so schöne Übersichten wie für die Boxkameras.

    Objektive und Verschlüsse sind keine guten Indikatoren für die Bestimmung des Models und des Herstellungszeitraums. Händler haben gerne mal was getauscht wenn der Kunde schon was hatte oder eine bessere Optik haben wollten. Porst hat zum Beispiel massenhaft Zurückgekauft/in Zahlung genommen, dann aufgearbeitet und wieder verkauft. Die Falz der Rückteile(Plattenhalter, Filmpackhalter(oft kein nur nachkaufbar gewesen) und Mattscheibenhalter) wurde auch immer von verschieden Herstellern genutzt so das auch da ein reger austausch stand fand. Wenn du also herausbekommen möchtest welche Kamera du hast, darfst du nur den Body selbst nutzen. Alles andere sind nur sehr schwache Indizien.

    Falls sich jemand wundert wofür die Buchstaben stehen
    Z=Zeit
    D=Dauer
    M=Moment
    Das waren die alten deutschen Bezeichnungen, bevor man auf
    T=Time
    B=Bulb
    I=Interval
    gewechselt hat. Moment bzw. Interval war die letzte der eingeführten "Zeitbereiche", als die Negative zu empfindlich und die Objektive zu hell wurden um die Belichtung noch händisch zu steuern. Zwei weitere Fallen bei alten Verschlüßen bzw. Objektiven können die anderen Skalen sein. Blenden- und Zeitschritte wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten geändert und International vereinheitlicht. Bei der Empfindlichkeit der Filme wurde das auch gemacht, aber das musste man damals noch nicht an der Kamera einstellen und ist darum heute ohne Bedeutung.

    Welchen Verschluss hast du denn? Graflex ist nur der Kamerahersteller und Optar ist eine Objektivreihe von Kodak. Die Verschlüsse kamen meist von ILEX und unterschieden sich erheblich je nach Kameramodel und Zeitpunkt des Verkaufs. Ich gehe mal davon aus das du den Ring-/Zentralverschluss meinst und nicht den Focalplane Shutter den einige Graflex Modelle haben?

    Ich habe mal ein wenig versucht zu recherchieren und habe folgendes bisher raus gefunden:

    In "Illustrated Catalogue Issued Annually by Thos. H. McCollin, Thos. H. McCollin, (Philadelphia, PA), dated January 1, 1876" (http://www.piercevaubel.com/cam/catalogs/1876mccollinlp819.htm) gibt es bei einigen Objektiven als maximal Größe des Negativs 5 x 4 bzw 4 x 5. Als Beispiel auf Seite 21.

    Hier noch ein Paar Daten zu den Filmtypen für 4x5 Negative und ab wann es die gab (https://en.wikipedia.org/wiki/Filmformat:(
    Rollfilm:
    Type 110 ab 1898
    Type 123 ab 1904
    Type 53 ab 1915 (für Graflex Kameras).
    Als Filmpack:
    Typ 523 ab 1904
    Blatt und Glas ist ohne Datum aber da es in dem oben genannten Katalog von 1876 schon Objektive für das Format gab, gab es Platten spätestens ab dem Jahr.

    Laut https://en.wikipedia.org/wiki/Film_base gab es ab 1889 fotografischen Film von Kodak, die erste Graflex für 4x5 wurde 1910 veröffentlicht(https://graflex.org/graflex-products-list.html). Da dürften also schon andere Hersteller Kameras für 4x5 Film gehabt haben. Denn ich glaube nicht das man da 20 Jahre gebraucht hat um 4x5 (Blatt-)Film einzuführen.

    ...


    Während ich hier schrieb sind mir noch ein paar Ideen gekommen und so bin ich auf http://www.kodakcollector.com/images/catalog…%20wm%20red.pdf gestoßen. Dort gibt es schon Packfilmkameras(transparent Film Cartridge) für 4x5, z.B. auf Seite 24. Das Model gab es auch schon im Katalog von 1896(https://www.pacificrimcamera.com/rl/rlkodakmsc.htm -> https://www.pacificrimcamera.com/rl/00950/00950.pdf). 1894 war Sie noch nicht drinnen. Wenn du Packfilm als 4x5 mit Kassette durchgehen lässt muss es also Mitte der 1890er die erste gegeben haben. Falls du ein du einzelne Blätter willst, dürfte es spähter gewesen sein. Wenn du Plattenkassetten mit Filmadapter durchgehen lässt ein wenig früher.

    Ich hoffe das hilft schon mal. Das genaue Model der ersten 4x5 Kamera werde ich jetzt nicht noch raus suchen. Das währe dann doch Dateilsuche die ich anderen überlasse. Als Ausgangspunkt für entsprechende Literatur sind die hier oben schon genannten Seiten((http://www.piercevaubel.com/cam/catalogs/ , http://www.kodakcollector.com / http://mgroleau.com/catalogues_kodak/ , https://www.pacificrimcamera.com/rl/rlrindex.htm da wird noch fleissig erweiterte mit mehren neuen Scans pro Woche, 1910 Dokumente sind es im Moment) und archive.org (https://archive.org/search.php?query=of+photography&and%5B%5D=mediatype%3A"texts"&sort=date&) geeignet.