Beiträge von Mathias Schatz

    Danke für die Erläuterungen, Peter! Das wird dann wohl nicht bei mir. Ich möchte ja auch das Objektiv an der Leica nutzen. Da ist das zu umständlich. Es sei denn ich hole mir noch ein zweites Summicron ... *green*

    Verstehe nur nicht ganz warum man dann fragt, wenn man ausführliche Infos bekommt und diese am Ende ignoriert. Wozu dann die Frage?


    Aber Leute genießt einfach das Filmentwickeln und habt Spaß und ärgert euch nicht so viel rum in Foren. Ich geh mit gutem Beispiel voran und sag Adios.

    Nun verstehe ich etwas nicht ganz - Warum jetzt hier beleidigt sein, Jan? Ich ärgere mich nicht und habe mich wohl - leider doch - wohl etwas kränkend ausgedrückt. Gut - dann entschuldige ich mich hier bei Dir. Das war nicht meine Absicht.

    Und warum ich gefragt habe? Ich brauchte Ersatz für das Tetenal-Kit, das es ja nun nicht mehr gibt. Nachdem anfangs niemand etwas negatives über das Cinestill-Kit schrieb (oder habe ich da was überlesen?) habe ich das erstmal gekauft, da es für mich das beste Preis-Leistungsergebnis dargestellt hat und ich endlich meinen Wust an Filmen entwickeln wollte. Das hat das Kit für mich getan und ich finde nach wie vor, dass es nicht schlecht ist. Nach nunmehr 8 Rolfilmen und einem KB-Film habe ich keinen Grund zu meckern. Ich habe dann nach meiner ersten Erfahrung das zum Besten gegeben was ich beobachtet habe. Mir ist lediglich diese langwierige Diskussion um US-Größen aufgefallen, die sich ja, wie oben bereits erklärt, leicht lösen lässt. Oder ist das so dramatisch?

    Mein Hinweis wegen der US-Angaben resultierte ja nicht aus "sich-nen-Kopf-machen" wegen kleinen Abweichungen, sondern weil die Ergebnisse mit der Chemie (ich denke in Folge dessen, vielleicht auch einfach weil die Chemie nicht so gut ist wie andere) nicht besonders gut waren. Und nicht jeder hat US-Messbecher und Fahrenheit-Heizsticks, ich damals hatte das zumindest nicht.

    Jeder nach seiner Fassong, aber es gibt definitiv günstigere Kits (pro Film), die einfacher zu handeln sind und bessere Ergebnisse erzielen. Ich selbst habe 6 Kits getestet, am schlechtesten abgeschnitten hat Cinestill...aber das hatten wir ja schon.

    Viel Spaß beim Entwickeln jedenfalls! Besser als bei Rossmann abgeben fährt man damit - allein aus Spaß und Zeitgründen - in jedem Fall.

    Das sollte auch hier nicht ein Bashing werden. Mit meinem Beitrag wollte ich ebenso wie Peter nur darauf hinweisen, dass die geringen Abweichungen nicht sooo dramatisch ins Gewicht fallen. Man kann nach erfolgreicher Durchsicht des Beipackzettels jedenfalls ordentlich damit entwickeln. Ich sehe jetzt keine Qualitätseinbuse gegenüber dem Tetenal-Kit. Und wie Du schon schreibst - jeder muss das nehmen womit er sich wohlfühlt. Ich werde wohl auch noch andere Kits ausprobieren, aber das Cinestill finde ich jetzt wirklich nicht schlecht.

    Gut finde ich übrigens die Hinweise zu Push- und Pullentwicklung sowie die sehr zahlreichen Vorgaben bei verschiedenen Temperaturen. Das gab es bei Tetenal so nicht.

    Die wenigsten werden hier die Unter-/Oberkante der Spannungsblase (konkaver/konvexer Meniskus) ablesen, oder auf Parralaxenfehler achten.

    Ich schon *green* Ich mache das weil ich es von berufs wegen so gewöhnt bin.

    Ich danke erst einmal für alle SINNvollen Beiträge zu meiner Frage. In der Zwischenzeit habe ich mir zum Testen das Cinestill-Kit besorgt und bereits die erste Fuhre meiner Filme (4 Rollfilme) entwickelt. Hat alles bestens funktioniert! Und um gleich mal dieser für mich befremdlichen Diskussion um die US-Einheiten die Luft aus den Segeln zu nehmen - es geht auch einfach. Meine CPE 2 hat Messzylinder mit metrischen UND US-Maßeinheit drauf. Wenn man die Lösung als gesamtes ansetzt braucht man mit diesen Zylindern nur das Wasser abzumessen und wie angegeben mischen. Die Temperaturangaben beziehen sich im Übrigen nur auf den Fall, dass man direkt loslegen möchte. Ich habe diese in etwa eingehalten um beim Volumen auf die richtige Menge zu kommen. Plus minus 5 Grad - oder gar zehn - machen praktisch nichts aus. Und beim Entwickeln selbst habe ich entweder ein klassisches Thermometer mit °C und °F oder ein Infrarotthemometer, welches sich auf Knopfdruck umschalten lässt. Alles kein Problem. Wenn die Lösungen mal angesetzt sind, kann man ja auch einfach in ml weiterarbeiten. Die Ergiebigkeit muss ich noch testen. Das war für mich aber nicht das Kriterium - für mich zählt, dass ich es selbst machen kann und Kratzer (durch Verpackung oder Handhabung) sowie Bläschen vom Stabilisierbad und den darin enthaltenen Tensiden gegenwirken kann.

    Das hört sich schon mal gut an. Wieviele Filme kann man denn mit dem Cinestill-Kit etwa entwickeln, Philipp? Hast Du da Erfahrung?

    Ich mag das 1 Liter Kit von Bellini sehr, welches hier in der Schweiz auch als re-brand von ars imago angeboten wird. Es ist mit 30 CHF günstig und man kann damit 20 Rollfilme oder KB Filme entwickeln.

    Das hatte ich noch gar nicht bemerkt, David. danke für den Tipp. Mal sehen was davon hier verfügbar ist.

    Der Urlaub ist vorüber und etwas farbiges Filmmaterial belichtet. Nun möchte ich natürlich gerne entwickeln. Nur - mit Tetetanal sieht’s schlecht aus. Deren Entwicklerkit habe ich bisher mit großer Zufriedneheit verwendet. Aktuell habe ich 9 Rollfilme, vier KB und zwei Planfilme (4x5“) zum Entwickeln. Letztere könnten noch mehr werden …

    Tja, jetzt gilt es zu überlegen ob ich noch etwas warte um für eine 2,5l-Kit zu warte genug zu haben oder ob ich mal „klein“ anfange. Was nimmt man denn jetzt? Cinestill? Den großen Jobo oder Tetenal? Hat wer einen Vorschlag? Danke schon mal jetzt für den Input!

    Für mich macht es keinen Sinn solch umständliches Gerät zu nutzen um am Ende nichts anderes zu tun als ein großes Negativ zu produzieren. Großformat hat etwas mit Perfektion zu tun. Es macht doch erst dann einen Sinn wenn ich wenigstens die Dehnung der Tiefenschärfe nutze - wenigstens. Das ist doch gerade der Reiz daran. Wenn ich davon spreche, dass Leute damit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen, dann sicher nicht der mit dem Baum auf der Wiese. Das passiert dann wohl eher in der Stadt - das kam dann falsch von mir rüber. Das vorher Gesagte ist aber trotzdem meine Meinung von der ich auch nicht weiche. Das wer anders drüber denkt ist in Ordnung, es soll doch jeder machen wie er denkt.

    Aber wie bereits oben gesagt: Die Leute stellen das Ding auf den Acker, schieben die Front nach oben und machen ein Foto von einem Baum. Das schafft man auch ohne zu wissen, wie der doppelte Scheimpflug funktioniert.

    Da bin ich jetzt aber ganz bei Gerhard und erlaube mir zu sagen, dass solche Leute dann auch besser die Finger vom Großformat lassen. Wenn ich mich mit den vielfältigen Möglichkeiten einer solchen Kamera nicht auseinandersetzen will und den großen Kasten nur auf die Wiese zerre um bei anderen Eindruck zu erhaschen, habe ich komplett nicht verstanden was der Unfug soll. Überhaupt ist klar - das schrieb Gerhard auch - das Großformat nur Sinn macht wenn man selbst entwickelt. Eigentlich gehört da auch ein passender Vergrößerer dazu (ich spare selbst gerade dafür) um dann auch bei "Baum-auf-der-Wiese"-Bildern zu zeigen, dass Großformat doch mehr kann als Mittelformat. Un dalles noch auf den Nenner gebracht - wer für ein Foto keine Zeit hat ist beim Großformat raus.

    Natürlich auch ein guter Punkt über die Naheinstellgrenze zu reden. Für mich gibt ’s da allerdings wenig Probleme, da ich kaum bis keine Portraits mache. Bei mir sind Motive eher im Bereich Landschaft und Eisenbahn im Fokus. Ich bin aber ehrlich - Portraits sind vielleicht nicht mein Ding weil ich mich bisher zu wenig damit befasst habe. Und das Flektogon wird dann wohl als nächstes drankommen wenn es bereits zweimal empfohlen wurde.

    Danke für Deine Anmerkungen, Ralf. Das Flektogon habe ich ja bereits auf meiner Liste. Hier warte ich noch auf eine passende Gelegenheit. Das es so gut in der Schärfe ist wusste ich nicht. Interessant.

    Vom 180er bin ich bisher eigentlich schon begeistert. Wie man am obigen Beispielbild sieht ist es doch nicht schlecht. Das habe ich übrigens freihändig geschossen - ich mag es beim Fotografieren etwas in der Hand zu haben. Die 6000er Rolleiwürfel oder die Pentax 67 (Da muss ich andernorts noch berichten) sind ja doch auch ganz schöne Granaten.

    Ich denke früher oder später werden es ohnehin ALLE werden. Sie kosten ja vergleichsweise wenig, erst recht wenn man deren Qualität betrachtet. Es wird auf jeden Fall interessant.

    Ach und noch etwas - jetzt an alle Pentacon Six Freunde gerichtet - wie ist das mit 220er Film? Muss ich da wirklich nichts umstellen? Einfach nur durchfotografieren? Ich habe mir die Tage gerade einen 100er Fomapan eingelegt ...


    Grüße,

    Mathias

    Nachdem jetzt zum Thema Pentacon Six lange nichts mehr geschrieben wurde, nehme ich den heutigen Tag und den Umstand noch ein weiteres Objektiv für meine Kamera erstanden zu haben zum Anlass um endlich mal ein Bild von meinen Pentacon-Gerätschaften zu zeigen. Allerdings bitte ich um Entschuldigung, dass ich kein schön arrangiertes Foto gemacht habe wie es einem Fotoforum gerecht wäre ….


    IMG_5904.jpeg


    Ja, das ist meine P6 TL. Mit Biometar 80mm, dem Sonnar 180mm nebst Köcher und der neuwertigen Kameratasche. Hinzu kommt noch ein Sonnar MC 300mm. Ein Flektogon kommt natürlich auch noch dazu.


    Alles in allem eine schöne Kamera. Ich habe allerdings doch noch eine gewartete gekauft, die praktisch fehlerfrei läuft (leicht unterschiedliche Bildabstände gibt es, aber keine Überlappungen).

    Hier mal noch ein Beispielfoto out of the box mit dem Sonnar:


    IMG_5907.jpg


    Ich meine was will ich mehr? *green*

    An sich ganz OK, aber die beiden vertikalen Streifen links und rechts sind unschön (jaaaa, das Haar war bei Scannen übersehen worden X/:(

    IMG_5881.jpeg

    Fomapan 400, abgelaufen 11/23. Aufgenommen mit Rolleiflex 2.8C. Wurde etwas kanapp belichtet, da ich ihne Stativ unterwegs war. Andere Aufnahmen zuvor mit mehr Licht waren ohne Probleme.