Beiträge von Hans-Dieter Hunger

    Ohne Bedienungsanleitung ist es mühsam, die Handhabung eines Analysers herauszufinden, zumal auch eine Vielzahl gutgemeinter Tipps von anderen Geräten nicht immer hilfreich sind.

    Der Wallner 509 war im Gegensatz zu älteren Geräten schon ein professionelles Teil, mit dem man schnell und präzise zum fertigen Print kam. Meine Erfahrung damit liegt jetzt fast 30 Jahre zurück, da hat man nicht mehr alles parat in der Birne. Jedenfalls habe ich nie mit einem Taschenrechner, Handy u.a.m. hantiert und ist auch garnicht erforderlich.

    Der 1. Schritt ist das Eintesten der Papiersorte. Dazu gabs von Wallner/Kunze entsprechende Testnegative. Hilfsweise kann man eine Graukarte fotografieren und den Belichtungswert für den optimalen Print in mittlerem grau ermitteln. Jetzt erstmal für Papier mit Festgraduation. Ersatzweise geht auch die graue Fototasche. Diese Belichtungszeit - für Papiergröße 13x18 ca - wird im Index abgespeichert. Für Grad. Papier muß ich erst noch drüber nachdenken, wie ds war.

    Bei Interesse Forts. folgt...

    Nach jedem Messen drückt man die Taste am Meßkopf. Bei etwas Übung reichen zwei, einmal dunkel und einmal hell. Im 509 wird jeweils der neue autom. errechnete log. Wert angezeigt. Nach der letzten Messung blendest du das Objektiv auf den von dir gewünschten Wert, der im 509 angezeigt wird, ab und speichert ihn ab.

    Es braucht schon etwas Übung, aber dann ist Printen ein Kinderspiel und spart jede Menge Zeit und Papier für Probestreifen, wobei ich bei großen teuren Bögen auch Probestreifen mache.

    Und wenn Du firm geworden bist, empfehle ich Dir das modernere Gerät CFL 4012 von FEM Kunze. Manchmal wird sowas bei ebay und Co angeboten.

    Good luck!

    Ich hatte lange mit dem Gerät gearbeitet. Zunächst mal, es sind ja 2 Geräte...und dann muß die Papiersorte eingetestet und abgespeichert werden. Auf dieser Basis werden die Negative mit bis zu 9 Meßpunkten hell/dunkel bei offener Blende ausgemessen. Der log. Wert wird auf die gewünschte Zeit abgeblendet.

    Beim Aufräumen einen vergessenen Pappkarton mit Baryth-Fotos, auf säurefreiem Karton aufgezogen, gefunden. Oh je, ein Großteil hat Stockflecken... Habe mal mit einem weichen Wollappen gewischt - manchmal sind die Flecken weg, manchmal nicht. Wollte jetzt erstmal Rat hier im Forum suchen.

    Ja, der Karton stand im Keller, die Photos waren hochkant gestellt. Es war der Rest einer Ausstellung vor x Jahren.

    Was kann man machen um diese Flecken los zu werden?

    VG

    Von den Erconas habe ich 2, jeweils mit dem Zeiss 3,5/105-Q1. Ein sehr gutes Objektiv! Vergrößerungen bis 40x50 waren ohne Einschränkungen. Es empfiehlt sich eine Geli mit 40,5 draufzuklemmem. Ich benutze sie mit einem simplen Handgriff und Drahtauslöser bis 1/60. Hat mir die Anschaffung einer teuren Profi erspart, da ich ja bis 6x7 eh ausgerüstet bin. Darüberhinaus liebe ich die Klappkameras.

    VG

    Den Lichtabfall vom Zentrum zum Rand/Ecken hin hat man mehr oder weniger immer je nach Blende. Ich habe früher mal mit Kunze Sonde lange rumgemessen. Größeres Objektiv nehmen, hilft, z.B. statt 50er ein 80er, wenn die Säule lang genug ist. Meine Favoriten für KB sind inzwischen das NiKkor 2,8/50 und das alte Componon 4/50 mit 25er Gewinde+Adapter.

    es überrascht mich deshalb, sh. folgenden Beitrag:

    Hans-Dieter Hunger
    13. Oktober 2020 um 18:30

    Vor ca 6 Monaten eine Literflasche geöffnet und etwas entnommen, war schon ein paar Jahre alt. Der Entwickler war so honigfarbig und hat funktioniert. Wieder verschlossen und vorher Protectan eingegeben. Jetzt hatte ich Arbeitslösung angesetzt, aber die Lösung ist wie schwarzer Kaffee. Mit längerer Belichtungszeit und 5 Min Entwicklung war dann die Abbildung da, einwandfrei. Aber der Saft ist wohl hinüber, oder?

    VG

    Danke für deine Antwort! - Nebelartig oder trübe ist es, wie gesagt, es geht direkt vom Rand weg und ist inzwischen größer geworden. Ich werde jetzt mal eine Testreihe mit allen Blenden machen, um mal zu sehen, ob und wie es Auswirkungen gibt. Es muß zwischen den Vorderlinsen sein. Wahrscheinlich lohnt sich eine Rep aus Kostengründen eh nicht. Der Gebrauchtwert liegt bei ebay so um die 150 Euro, die Angebote weltweit sind relativ selten..

    VG

    Auf die Dauer ist das auch nicht gut für die Geräte.


    Grüße

    Rolf

    Als ich meine Duka in Betrieb nahm, wurde ich von erfahrenen Anwendern so informiert, 1-2 Stunden vor Sitzung einheizen, ggf. mit Radiator. Sonst kann der Raum ungeheizt bleiben. Nachdem ich einige Objektive durch Pilz in dem feuchtkalten Raum im Keller verloren hatte, die Säule des Vergrößerers an den blanken Stellen Rost ansetzte, bin ich schlauer geworden. Der Radiator läuft mit Zeitschaltuhr so, daß permanent 16 Grad Raumtemp. ist und die Luftfeuchtigkeit möglichst unter 60 % beträgt. Deshalb im Sommer den Luftentfeuchter an der Uhr. Ja, und den elektronischen Geräten, Trafos, Analyser usw. tut ein unbenutzter Raum im Keller überhaupt nicht gut. Das hat mir Kunze FEM dringend geraten: abstecken und in den Wohnbereich.

    VG

    PS. Das Fotopapier habe ich woanders-

    @ Stefan Arend

    Deinen Ausführungen stimme ich voll zu. -

    Bei ausgewogenen Motiven kann man durchaus auch mit einem Selen, wenn er denn noch tut, zu einer einigermaßen exakten Belichtungsmessung kommen, wenn man schon Erfahrung hat, wird man kleine Korrekturen vornehmen.

    Ich habe viel Lehrgeld = Ausschuß am Anfang bezahlt und mir dann einen Spotmeter von Pentax gekauft, und bei richtiger Anwendung immer korrekt belichtete Negative. Dabei bin ich zu einem Zoni geworden. Dazu kam noch ein Bertram Zoom mit Spotfunktion, der ist nicht so sperrig.