Beiträge von Herbert Hanauer

    Hallo Arno,

    das Problem habe/hatte ich manchmal auch bei der Rolleiflex T , die wohl Teile des Filmtransports von der Cord geerbt hat. Als Ursache sehe das heutzutage dünne, wenig stabile Schutzpapier, das durch Führungsschienen in der Rückwand beim Schließen verdrückt wird. Das Schutzpapier läuft dann schief und am Messrad vorbei bis zum Filmanfang.

    Abhilfe bei mir: Vor dem Schließen der Rückwand beide Spulen nach rechts drücken und nach dem Schließen langsam bis zum automatischen Stop vorspulen .

    Wenn das nicht hilft, ist es wohl ein Fall für die Werkstatt.


    Grüße

    Herbert

    Ich habe den FP4 jetzt extra zwischendurch wieder im Kühlschrank aufbewahrt, bevor ich ihn entwickelt habe. Vielleicht bekommt das dem mit dem Papier nicht so gut ?

    Hallo Arvid,

    wie alt war denn der Film (Verfalldatum) ?

    Längere Aufbewahrung im Kühlschrank nur wenn der Film luftdicht verpackt ist. Feuchtigkeit ist absolut kontraproduktiv und führt zur Reaktion des Schutzpapiers mit der Emulsion.

    Grüße

    Herbert

    Nehmt doch einfach Rodinal...dann sind die tollen Ergebnisse auch reproduzierbar.

    👍

    Anscheinend ist es eine sportliche Herausforderung, das was es fertig und in hervorragender Qualität gibt, selbst zusammen zu mischen und sich dann zu freuen, wenn es trotzdem funktioniert hat . 😉

    Grüße

    Herbert

    Ja, das sind die gleichen Filme, der Superpan ist nur günstiger. Und der 830er Filter wird tatsächlich kaum funktionieren...

    Der Film ist der gleiche.Der "Infrared" ist von Harman konfektioniert,der "Superpan" von Foma.Über die Qualität der aktuellen Foma-Produktion wird sich hier viel beschwert.Ich hatte auch schon totkonfektionierte (verkratzte) Superpan Rollfilme.Es ist schade,wenn dann wichtige oder unwiederbringliche Aufnahmen drauf sind.Ob der geringe Preisvorteil das Risiko wert ist,muß jeder für sich selber entscheiden.

    Und ja : Der 830nm - Filter funktioniert natürlich nicht,weil der Film bloß bis 750 nm sieht und darüber hinaus blind ist.Der 830er Filter ging mit dem verflossenen Kodak Infrarot Film.


    Grüße


    Herbert

    "Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied ".

    Für eine hochwertige Projektion muss alles stimmen: Lampenjustierung,Kondensorsystem, Objektiv.

    Wir hatten im Verein schon so ziemlich alles an billigen Projektoren durch: Kindermann, Braun, Revue etc. Letztlich sind wir beim Leitz mit dem Colorplan-Objektiv geblieben.

    Privat habe ich hier für Kleinbild und Mittelformat Rollei-Geräte mit Schneider-Objektiven. Ich kann mich über mangelnde Helligkeit oder Brillanz nicht beschweren.

    Mein Tipp: Rollei MSC 535 P mit den AV-Apogonen 1:2,4/90 mm.

    Wer noch mehr Licht braucht, kann gelegentlich einen ELMO mit 1000 Watt-Xenon-Lampe gebraucht an Land ziehen.Ein Carousel-Projektor mit zusätzlichem Kühlgebläse.


    Grüße

    Herbert

    Lieber lasse ich es fachmännisch überholen und habe dann keine Baustelle mehr.

    👍

    Das sehe ich auch so.

    Soweit es um Reparaturen an der Mechanik geht,mag Selbsthilfe in Ordnung gehen.

    Wenn Linsensätze zerlegt werden, ist meist beim Zusammenbau professionelles Gerät zur Zentrierung der Linsen erforderlich,wenn das Objektiv beste Leistung bringen soll.

    Ich finde es schade, wenn hervorragende Objektive durch "Heimarbeit" zu Scherben degradiert werden.

    Grüße


    Herbert

    Ferner 2 Streulichtblenden, wobei fraglich sein dürfte, ob die große für das 50mm Flektogon nicht vignettiert.

    Natürlich vignettieren die.

    Da wirft man den Bandschleifer an und schleift von den Ecken ca. 3 mm weg.

    Gemacht und seitdem meine Ruhe vor Abschattungen.

    Geht auch mit der Feile,falls kein Schleifer vorhanden. Die einfachsten Lösungen sind oft die besten !

    Grüße

    Herbert

    Das ging mir genauso. Zumal wirklich gute Resultate nur mit den teuren Originaltinten und Originalpapier zu erzielen waren. Die Drucker starben trotzdem recht schnell wegen verstopfter Düsen, und mit jedem neuen Modell wurden die Tintenpatronen von der Füllmenge her kleiner und deshalb teurer. Trotzdem habe ich aus der Zeit nicht wenige schöne Drucke, die von echten Fotos kaum zu unterscheiden sind. Allerdings gilt das nur für Farbe. Schwarzweiß ist ein ganz anderes Thema.

    Vollkommen deiner Meinung, Christof,

    das ist für die Hersteller die Lizenz zum Gelddrucken.

    Die Druckqualität ist mittlerweile hervorragend, aber das lässt man sich auch äusserst fürstlich bezahlen .

    Für Schwarzweiß hatte ich einen extra RIP,da ich mit den Ergebnissen aus dem dem mitgelieferten Druckertreiber nicht zufrieden war.

    Grüße

    Herbert

    der Drucker vor jedem Druck eine Kopfreinigung durchgeführt hat, waren die Patronen schon nach wenigen Drucken leer.

    Das gehört zum "Geschäftsmodell" der Druckerhersteller,um maximalen Umsatz zu generieren ;) .

    Zusammen mit mit Tintenpreisen (incl. Patrone) von 1000 Euro/Liter und mehr bei den kleinen Druckern für den Amateur.Ich habe deshalb das Selberdrucken auch wieder aufgegeben.Das Geld investiere ich lieber in die analoge Bilderstellung.

    Grüße

    Herbert

    Gerade die Farbstoffe der (entwickelten) Kodachrome-Filme gelten als nicht sehr belastbar in der Projektion. Sollen bei häufiger Vorführung relativ schnell verblassen.

    Für die Farbstabilität im dunklen Archiv sind sie allerdings legendär.

    Aktuelle E-6-Materialien sind nach Angaben der Hersteller mittlerweile genauso stabil wie Kodachrome. Wichtig ist eine typgerechte hochwertige Entwicklung, woran es bei 3-4 Euro-Prozessen der Drogeriemärkte scheitern könnte. Für den Preis muss da irgendwo gespart werden. Geiz ist da nicht "geil", sondern am falschen Ende gespart .

    Grüße

    Herbert

    Hallo Philipp,

    Rollei Infrared und Rollei Superpan sind das gleiche Filmmaterial (Agfa Aviphot Pan 200).Reale Empfindlichkeit 100 ASA.Ist im Kleinbild schon recht körnig.Die von Maco angegebenen Entwicklungszeiten sind Unsinn.Damit kommt man vielleicht auf gut 200 ASA.Ergibt aber knüppelharte Negative,die sich nicht mehr vernünftig vergrößern lassen.Meine Empfehlung ist Rodinal 1+50 11 Minuten bei 20 ° C.Bewegung erste 30 Sekunden ständig,dann alle 2 Minuten 2 mal.

    Adox HR-50 ist Agfa Aviphot Pan 80 mit Vorbelichtung.Hat echte 50 ASA und ist wesentlich feinkörniger als der 200er.Meine Empfehlung für Kleinbild.Klarer Träger.

    Den Ilford SFX finde ich zu teuer.Das können die Agfa-Filme besser und günstiger.

    Washi Z ist möglicherweise auch nur umgelabelter Agfa Aviphot 200.Es gibt nicht mehr viele Hersteller für Luftbildfilme.

    Grüße

    Herbert

    Hallo Robert,

    ich hatte mal beide Objektive gleichzeitig.

    Das Flektogon ist eindeutig die überlegene Linse:

    - wesentlich bessere Verarbeitung. Keine Staubeinschlüsse, gleichmäßig schließende Blendenlamellen, optimal gängige Entfernungseinstellung

    - bessere Vergütung. Kontrastreicher und weniger seitenlichtanfällig

    - vor Allem im Randbereich schärfer,auch bei geringer Abblendung

    Ich habe dann das Mir wieder verkauft.

    Die 5 mm Brennweitenunterschied merkt man im Weitwinkelbereich natürlich schon, aber nicht so dramatisch, dass sich vollkommen neue Bildkompositionsmöglichkeiten ergeben würden. Da bräuchte es dann schon ein 40er (das es für den P-6 Anschluss nur von Schneider gab).

    Grüße

    Herbert

    Hallo Horst,

    "wolkige" Ausfällungen deuten auf ein reges Bakterienwachstum hin. Kommt bei Verwendung von "destilliertem" Wasser aus dem Baumarkt oft schon nach wenigen Wochen vor, wenn der Hersteller mit bereits übermäßig verkeimten Filtern arbeitet,um Produktionskosten zu sparen .

    Darum : Entsorgen .

    Grüße

    Herbert

    Hallo Thomas,

    so wie das aussieht, ist der Film korrekt belichtet, aber unterentwickelt. Wenn bei einer Verlängerung der Entwicklungszeit kein Anstieg des Kontrasts festzustellen ist, deutet das auf ein Problem mit dem Entwickler hin. Das erklärt vielleicht auch die Schlieren.

    XTOL ist ein Sensibelchen. Hat sich früher bei mir nicht mit dem Lichthofschutz der Agfa Rollfilme vertragen. Die habe ich dann immer vorgewässert. Mit dem Konica Infrarotfilm ging gar nichts, da der Lichthofschutz nicht wasserlöslich war. Da habe ich dann wieder D 76 verwendet und gut war's.

    Ich würde an deiner Stelle mal einen anderen Entwickler verwenden. Ich habe Jobo Alpha genommen und der Film kam prima.

    Viel Erfolg

    Herbert

    Da ich schon eine Holga 120N habe, werde mal schauen, wie der Rotationsverschluss dort genau funktioniert.

    Hallo Michael,

    der Dreh - und Angelpunkt ist die Qualität und die konstruktive Auslegung der Verschlussfeder .

    Ich habe hier zwei Holgas. Die eine funktioniert problemlos, die andere habe ich zur Lochkamera umgebaut,weil die Feder anscheinend aus nicht passendem Material gefertigt wurde und den Verschluss nicht zuverlässig in die Ausgangsstellung zurückführt.

    Vielleicht solltest du für deine Zwecke eine brauchbare Holga schlachten, dann hast du schon mal einen funktionierenden Verschluss.

    Grüße

    Herbert