Beiträge von Rainer Bröckelmann

    Vor etwa 35 Jahren, als stitchen noch nicht möglich war, brauchte ich für zwei Architektur- Jobs das 15-er Nikkor. Der Erinnerung nach war es im Bereich von 21mm knackscharf (Kodachrome). Heute würde ich eine längere Brennweite nehmen und stitchen.

    VG, Rainer

    Welche Entwicklermenge bei welcher Temperarur sowie welche Empfindlichkeit und welche Blende? Weil gerade lichtstake Optiken offen etwas weicher zeichnen und geringer auflösen. Bei Portraits sehe ich das gerade mit dem CMS nicht als Nachteil.
    Die technische Beurteilung deiner Aufnahmen ist hier stark begrenzt ( Kantenschärfe, "Korn"und damit die Vergrößerungsfähigkeit diesbezüglich kritischer Motive).
    Interessant wäre auch ein Vergleich mit Uwes preiswetem "Weichspüler". Vielleicht kann er etwas dazu anmerken?
    Sollen alle Anforderungen optimal ausfallen, dann nur mit dem "teuren" Adotech.

    VG, Rainer

    Sinn und Unsinn (Mist) sind immer mit der Frage "für wen?" verbunden,
    wie die Antworten hier zeigen.
    Mist kann Dünger sein.

    Am Ende auch dieser Diskussion steht meiner Ansicht nach die existentielle Frage der Menschheit.
    Jollylook ein diesbezügliches Gefährder-Produkt?
    So wenig wie ein Tropfen einen See ausmacht aber die Summe von Tropfen einen See.
    Wir müssen diese Binsenweisheit aus der Geschichte nur wissen und in die Aktualität übertragen können.

    https://www.zeit.de/2017/42/albert…schheit-stimmts

    Übrigens existieren ich und meine Kinder nur, weil russische Bauern meinen Vater in einem Dorf fotografierend erfolgreich vor Partisanen versteckten (menschliche Humanität contra unmenschliche Politik).
    Ebenso existieren wir vermutlich alle nur noch, weil ein russischer U-Boot-Kapitän in Sekunden eigenmächtig entschied, keinen Atomkrieg auszulösen.

    Nun frage ich mich immer noch, welchen Sinn der Tropfen Jollylook heute hat.

    VG, Rainer

    Zugegeben war ich bewusst provokativ. Ebenfalls zugegeben darf jeder sein Geld investieren, wie er möchte.

    Was mich interessierte, waren Antworten mit Sinn (technisch/kreativ) in einem diesbezüglich kompetentem Forum z.B. für weniger kompetente Forenten zu denen ich mich partiell nach Jahrzehnten Fotopraxis auch noch zähle.
    Interessant, sinnvoll wie hilfreich und amüsant halte ich "absurde" Enntwicklersubstanzen.(Bier & Co).
    Auf der optischen Seite die Evergreen Lochkamera, meniskus usw.sinnvoll eingesetzt für Fotos mit visuell lange Halbwertzeit.
    Und natürlich Beiträge zur Pflege und Reparatur analoger Technik.

    O.t- werden hier im Thread später die alten Pappmöbel als Materialalternative genannt. Das war damals eine geniale Marktlücke für junge, moderne Leute ohne Geld. Bei mir diente ein Papphocker Jahrzehnte als Standfuß für eine sehr teure Marmorplatte (Halbwertzeit!).

    Ein Retro-Falter aus Pappe und dann auch noch ausschließlich für winzige Pola?. Im Sinne der Halbwertzeit am Markt halte ich das für doppelten Mist, der hier in einem seriösem Forum propagiert wurde.

    VG, Rainer

    Spannend wäre ja mal ein Bildbeispiel das den Gewinn illustriert, der mit der Investition des zehnfachen Preises erzielt wurde?

    1.) lässt sich hier nicht darstellen sondern nur der Bildinhalt.
    2.) Hinter der Eingangsfrage steckt vermutlich auch immer die Frage, ob KB größere Aufnahmeformate
    ersetzen kann. Meine Antwort ist: Ja, wenn der Bildinhalt "besser" ist. Z.B wenn Korn das Motiv gestalterisch positiv unterstützt.

    VG,Rainer

    Diese Vergrößerer bauten u.a. Homrich in Hamburg und Durst, teilweise mit Blitzbeleuchtung, und wurden meist in der Repro-Branche und für Luftbilder (Negativformat 40x40 cm) sowie für Meßbildaufnahmen für die Denkmalpflege benutzt. Hin-und wieder arbeiten auch normale Fotografen in diesen Formaten (und größer, wie schon angeführt). Ziel dort ist allerdings eine Kontaktkopie, da Kontakte einfach schöner sind als alle Vergrößerungen. Lotusviewcamera in Ostermieting in Österreich baut übrigens, neben Donchev und einigen anderen, auch in Europa gute Kameras jenseits 18x24!
    Das Format 30x40 ist zwar niccht so weit verbreitet, aber dennoch sehr real. Alte Fotografen bezeichneten 4x5" übrigens als Briefmarkenformat und lehnten es als viel zu amateurhaft ab!

    VG Thomas

    in meinem jugendlichen, damals US infizierten Größenwahnsinn baute ich einst einen hözenen Trumm einer 30/40 Repro-Holzkamera um. Die Objektiv-Standarte wurde bewglich gemacht. Dazu kam eine 30/40 Kassette und Kodak-Tri-x sowie Ektachrome aus USA.
    Material selbst entwickelt (Stilleben).

    Kurz: Aufwändig, teuer und nahezu sinnlos, denn max. 8/10 reichte nicht nur im Job. Und aus 4/5 wurden mir 24x30 Duplikate zur Präsentation gemacht, denen kein Kunde das Ursprungsformat ansah.
    Hier galt und gilt wohl noch heute allein der in seinem Sinn möglichst perfekt fotografierte Bildinhalt.


    VG, Rainer

    Bernd :)
    Für mich kommen deine Experimente generell einer Laudatio auf Analog gleich und erinnern an meinen Spaß mit den Kosmos-Experementierkästen.
    Speziell bei dir als "Ossi" das großeTalent, Mangel erfolgreich zu kompensieren und deinen ansteckenden Spaß dabei.

    Ansonsten sehe ich in der analogen s/w-Fotografie den riesigen Vorteil der Archivsicherheit für unsere Nachkommen. Also nicht: "Nach mir die Sintflut!" sondern " ja, so war`s bei den alten X,Y,Z ".

    Lg Rainer

    @Marvan

    Danke für deine kompetenten Beiträge.
    Jetzt sollte sich jeder je nach Geldbeutel für einen Beli entscheiden können, der seinen Wünschen entspricht.
    Ich selbst bin bei meinem ersten Beli Profisix mit allem Zubehör geblieben, weil er mich lehrte, für S/W und meinen "Workfloh" (Film-Entwicklung) Licht einzuschätzen.

    HG, Rainer

    These aus der Elektronik: "Wer viel misst, misst Mist".
    Bei nur einer Belichtung fragt sich immer, ob ich die reale Empfindlichkeit des Materials kenne und die Weiterverarbeitung dann 100% identisch zu meiner Referenz ist.... wie bei der Digi.
    Wie sieht es bei extremen Mess-Aufnahmetemperaturen bei Beli und Kamera aus?

    Wie zu Vor-Beli-Zeiten mit hervorragenden Endergebnissen ist letztendlich alles eine Frage der Erfahrung.
    Auch aus meiner Sicht reicht eine Mobile-Ap im Regelfall völlig aus.
    "Learning by doing".

    VG, Rainer.

    Nun habe ich nochmal rollei 35T/SE, Minox 35 und Contax T auf Praxistauglichkeit verglichen. Resumee: Die Eierlegendewollmilchsau ist keine der Kameras.
    Ein Vorteil der Rolleis ist die volle Manuelität inkl. Blitzsynchronität bis1/500. Ein bisher nicht genannter Nachteil ist der fehlende Selbstauslöser.
    Der Schnittbild-E-Messer der Contax erlaubt scharfe "Nahaufnahmen" bei offener Blende. Ein externer Blitz ließe sich nur indirekt mit angedocktem T14 Blitz über Photozelle auslösen. Die Gegenlichttaste (+1,5) muss bei der Auslösung gedrückt bleiben. Funktioniert also nicht zusammen mit dem Selbstauslöser (gaga). Gewinde für Drahtauslöser gibt es auch nicht.
    Da punktet die Minox mit Selbstauslöser, Gegenlichtschalter und Drahtauslösergewinde.
    Die geringe bewegte Masse aller Verschlüsse bieten vom Stativ max. Erschütterungsfreiheit.

    Für sich betrachtet ist das Contax T-Sonnar die beste Optik. Aber alle anderen Linsen inkl. der des Tessars der Rollei 35T lassen mit entsprechendem Material und dessen Verarbeitung Vergrößerungen von 50/70 zu, über die man nicht meckern kann.
    Die zuverlässigsten eingebauten Belis haben Contax und minox wobei bei Rollei ein externer Beli optimal wäre.

    Ein mehr oder weniger großer Spielraum für kreative Fotografie ist also auch gegeben. Was braucht man, was nicht? Was erwartet man mehr von diesen "Handschmeichlern"?


    VG, Rainer

    Mein erster eigener externer Beli war vor Jahrzehnten ein Profisix mit allen Vorsätzen wie Spot, Blitz, Labor sowie Mattscheiben-Messung. Das Gerät für alle Fälle blieb es bis heute. Zur Endkontrolle nicht nur von der Belichtung sondern auch des Bildinhalts für mich und des Kunden zur Diskussion diente ein Pola bis 8x10 inch.

    Privat reichte mir bei KB (möglichst mit Spotmessung z.B Leica R3) der eingebaute Beli bzw. die abgespeicherte Erfahrung. Und das funktioniert auch heute noch schnell und ausreichend zuverlässig.

    VG, Rainer