Beiträge von Horst Sanders

    Guten Tag!

    Ich habe ein Packung Kodak Vericolor II Type S im Format 4 x 5" bekommen. Ablaufdatum war Januar 1983. Weiß jemand wie dieser Film zu belichten und zu entwicklen ist?

    Gruß, Thomas.

    Nach meinen Erfahrungen würde ich den sofort entsorgen.

    Ein bei 100 ASA belichtetes Blatt und normaler C41 Entwicklung wird das bestätigen. Max. Haltbarkeit bei ständiger Kühlung 10 Jahre, ungekühlt,ca 1-2 Jahre je nach Lagerungstemperatur.

    Viel Spaß

    Horst

    Ich mache das auch schon seit Jahren so mit der Heitmann Zitronensäure (Pulver) aus dem Drogeriemarkt.

    Rezept Kodak Unterbrecherbad SB-8

    15 g Zitronensäure

    Auffüllen auf 1 Liter

    Für die C41-Entwicklung nutze ich ein Stoppbad auf Essigsäurebasis.

    Das ergibt 1,5 %iges Stoppbad.

    Mit Essigsäure wird der Film auch nicht besser, nur teurer.

    Mein 5Kg Eimer mit Zitronensäure -Pulver wird länger halten als ich *green*

    Horst

    Hallo, Kamera war auf ISO 80 eingestellt. I Thema Stoppbad und weiße Flecken kann man als beendet betrachten. Nochmals Dank an alle Forenten hier. Grüße, Heiko

    Noch ein Schlußwort zur Zitronensäure weil ich mir auch nicht mehr sicher war. Ich habe etwas nachgeforscht: 500 Gramm Zitronensäure Pulver ergeben 550 ml Volumen, d.h. ein spezifisches Gewicht von 0,91 gr/ml. Wenn man das Pulver in Wasser löst erhöht sich das verwendete Wasservolumen nicht.

    Ohne große Rechnerei kann man beispielsweise 20 gramm Zitronensäure in Pulverform in 1 liter Wasser geben und erhält eine 2%ige Stopbad-Lösung.

    Horst

    Was verwendet ihr, bzw. was könnt ihr empfehlen?

    Ich hatte Gestern meine "Sinar p" incl. Objektiv auf der Personenwaage. Danach wiegt die Kamera 5,7 kg. Dokumentationen verweisen allerdings auf bis zu 7 kg.

    Berlebach Holzstativ? Oder gibts eventl. sogar etwas geeignetes im Budgetbereich?

    Ich habe noch ein älteres "Bilora video multi" Stativ. Leider kann ich keine Herstellerspezifikation für die max. Belastbarkeit finden. Die meisten Sorgen bereitet mir die Klemmvorrichtung für die ausfahrbaren Beine. Wenn dabei ein Teleskopbein nachgibt/einfährt, kippt das Stativ incl. Großformatkamera. =O

    Ich habe dieses Stativ der Fa Lumpp vor 30 Jahren gekauft, nachdem ich mit 90 Kg Körpergewicht mich drangehängt hatte. Gewicht 7 Kg.

    Der Stativwagen gehört nicht dazu.

    Horst

    Hallo Horst,

    vielen Dank für die Antwort, das ist auch die Nummer, die ich bei Google gefunden habe, die ist aber wohl leider nicht mehr vergeben. Wenn sich die Möglichkeit eines Scans ergibt, würde ich mich freuen, genauso auch über weitere Tipps, wie man an eine Anleitung kommen könnte, oder vielleicht ein kurzer Abriss, wie man das Gerät verwendet.

    Grüße, Sascha

    Hi Sascha,
    hab das MP 104 kopiert (DIN A 5), kann ich dir im Brief schicken falls noch Interesse beteht. Sonst bleibt´s hier als Sicherheitskopie.

    saludos
    Horst

    Hallo Horst,

    vielen Dank für die Antwort, das ist auch die Nummer, die ich bei Google gefunden habe, die ist aber wohl leider nicht mehr vergeben. Wenn sich die Möglichkeit eines Scans ergibt, würde ich mich freuen, genauso auch über weitere Tipps, wie man an eine Anleitung kommen könnte, oder vielleicht ein kurzer Abriss, wie man das Gerät verwendet.

    Grüße, Sascha

    Hi Sascha,
    für mich wär´s am einfachsten die 9 Seiten zu kopieren und per Brief zu verschicken.
    Für alles andere wie scannen, verkleinern, speichern, wiederfinden, an email hängen bin ich nicht versiert genug.

    saludos
    Horst

    Guten Morgen zusammen,

    ich habe einen FEM Kunze MP 104 Laborbelichtungsmesser erstanden, leider aber keine Anleitung dazu gefunden. Ich habe die Threats hier im Forum bereits gelesen, kann aber unter der Telefonnummer die hier und bei Google angegeben wird, niemanden erreichen. Hat eventuell jemand hier im Forum eine Anleitung in digitaler Form oder einen Tipp, wo ich eine bekommen könnte?

    Vielen Dank vorab.

    Sascha

    Hi Sascha,
    hier die Adresse die in meiner MP104 Anleitung steht:

    FEM Kunze GmbH
    Rudolf Diesel Str.6
    86850 Fischach
    Tel. 08236-9608-0
    Fax. 08236-2199

    Einscannen und Versenden kann ich die aber z.Zt.leider nicht

    saludos
    Horst

    Also... mal ganz saloppe Gedankengänge dazu, nur aus meiner persönlichen Sicht.


    Anders sähe es bei einem Stundenlabor an meinem Arbeitsweg aus, das würde ich, zumindest für C41 sehr gerne nutzen. Farbentwicklung in einer Stunde ohne Versandkosten wäre super! :thumbup:

    Hi Philipp
    Mein "Senf" zu Sami F.
    Ich bin Amateurfotograf und schätze am Fotohobby, daß ich alles in einer meiner Hand habe, von der Aufnahme, über die Entwicklung des Films und Anfertigung von Abzügen, und nichts außer Haus geben muß.

    Wir Analogis sind eine schrumpfende, wenn auch noch stabile kleine Nische. Da ein Startup zu gründen ist schon sehr gewagt. Ich habe meine 1-2 Filmsorten mit 1-2 Entwicklern densitometrisch (!) eingemessen auf einen bestimmten gamma-Wert, mit Filmen und Entwicklern von Ilford. Wenn ich jetzt den Auslöser drücke, weiß ich das Bild "sitzt" Ich vermute, daß viele Amateure ähnlich denken, sie sind, wie mir scheint, Eigenbrötler........

    Was das Stundenlabor angeht, Philipp, wenn ich eine Stunde in meinen Keller gehe, ist der C41-Film nach einer Stunde im Trockenschrank, ohne Kratzer, ohne falsch geschnitten zu sein. Die Abzüge die ich davon mache
    sind dann auch korrekt gefiltert.

    saludos
    Horst

    Hier noch die Vorlagen auf dem Leuchttisch:

    46.jpg

    Hi Jules

    Das gehe ich ganz anders an. Meine Dias dupliziere ich auf normalen KB-color-Neg.film. An die Kamera kommt ein
    Zwischenring für Nahaufnahmen, 21 mm "dick", darauf ein Zoom-Objektiv 70→210, und davor ein DIA-Duplikator, in dem ganz vorne das DIA steckt. Die Kamera wird nun gegen ein weißes Blattgerichtet, beleuchtet von einer Tageslicht-Fotolampe (Ich nehme ein Stativ, wegen scharfstellen ist das bequemer, verwackeln kann aber nichts weil das ganze ein in sich starres System ist) Das Dia erscheint jetzt im Sucher mit ca 90% formatfüllend.
    Der Rest ist normales fotografieren, die Belichtung erledigt die Kameraautomatik. Ist der Film voll oder auch nicht, nehme ich den belichteteten Teil raus, entwickle den Film und mache später normale Papierabzüge wie von jeder anderen beliebigen Landschaftsaufnahme. Ob der Kontrast zunimmt läßt sich eigentlich nicht beurteilen weil sich ein Papierbild schlecht mit einer Dia projektion vergleichen läßt. Jedenfalls ist er verschwindend gering.
    Zun Glück sind meine wenigen aber wichtigen DIAS farblich unverändert. Ausgeblichene Vorlagen ergeben natürlich auch ausgeblichene Bilder. Die Abzüge muß ich natürlich neutral einfiltern, darum wird auch auf diese Duplikat-filme einmal eine Graukarte bei gleichem Licht als Referenz aufgenommen.

    cu
    Horst

    Vielleicht lasse ich den Blitz einfach zu und hole einen gebrauchten anderen, Unsummen kosten die ja nicht.

    Ich habe kürzlich einen solchen Blitzkopf geöffnet um das Winkelgelenk nachzustellen.
    Nach dem Lösen der 4 Schrauben, 2 lange 2 kurze, hat man den flachen Deckel in der Hand, an dem keinelei Elektronik dran ist und man kann die Innenseite inspizieren. Ich hab aber nur die Winkelmechanik nachgestellt. Auf der Innenseite des Deckels greift ein Mitnehmerzapfen in die gegenüberliegende Gabel, auf deren Position ist beim Zusammenbau zu achten. Die Frontscheibe des Reflektors ist dann auch lose, kann vorsichtig beiseite gelegt werden. Der Wiedereinbau ist problemlos. Uhrmacher -Schraubendreher empfehlenswert.

    Horst

    Meiner Erfahrung und Erinnerung nach war jede Grundfilterung, die man notiert hatte immer nur ein Anhaltswert für das nächste Negativ. Selbst Veränderungen in kleinen Schritten (1-2 Werte) waren manchmal deutlich sichtbar und es konnte lange dauern bis man am Ziel war. Die grobe Richtung hin zu bekommen war nicht das Problem. Zumal ja jedesmal der Teststreifen 4-5 Minuten durch die Maschine wandert.


    Das gezeigte Bild halte ich übrigens für nicht gut gefiltert, ich sehe da an beiden meiner Monitore einen deutlichen Rotstich, sprich zuviel Magenta und zuviel Gelb. Ich hab das mal in Photoshop nur über die Farbbalanceregler versucht nachzuregulieren (wird immer schwierig, wenn nur ein jpg da ist)

    Nur gut, daß ich das Originalfoto habe. Die Firma hätte mir so ein stichiges Bild nicht abgekauft.
    Ich habe nur einen schlichten Flachbettscanner der jede Vorlage farblich versaut.
    Auf der hybriden Basis kann man nicht über Filtern diskutieren.

    saludos cordiales

    Horst

    Der Hintergrund war, um für mich einen Anhaltspunkt zu finden. Wenn ich einen Gegenstand fotografiere, der, z.B. Rot ist, der Belichtungsmesser der Kamera, wenn ich das Rot anvisiere, mit 18% Grau bewertet, ich es aber Dunkler machen muss, dass die Wiedergabe vom Grauton passt, wieviel ich da weniger belichten muss.
    Entweder habe ich für das ganze S/W kein Auge oder ich stelle mich zu dumm an!

    Hier kommt die Bildungsmaßnahme.
    Farbfilter für Schwarzweißfilme (Tip fürn Google)

    Vor allem solltest du eine Kodak Greycard in die Szene stellen, anmessen und mit diesen Werten (Zeit/Blende) aufnehmen. Dann mal ein paar Filter probieren.

    Saludos
    Horst

    Fotografie-Informationen


    Sie sind hier: TechnikTechnik-TutorialFilterFarbfilter für Schwarzweißfilme

    Filter

    Farbfilter für Schwarzweißfilme

    Farbfilter für Schwarzweißfilme lassen die Filterfarbe heller erscheinen, die Komplementärfarbe dunkler. Sie erzeugen Kontrast, wo der Film sonst nur einheitliches Grau abbilden würde. Ein rotes Kleid mit grünem Muster könnte auf dem Schwarzweißfoto als mausgraues musterloses Kleid erscheinen, wird ohne Rot- oder Grünfilter fotografiert.
    Alle Farbfilter verlängern die Belichtung. Sie wird ohne Filter gemessen und korrigiert um den Filterfaktor. Belichtungsmesser sind farbempfindlich und könnten andernfalls falsche Werte liefern, zum Beispiel ein blauempfindlicher bei Blaufiltern zu knappe und Rotfiltern zu reichliche.

    FilterSchwarzweißwiedergabe der FarbenRotGrünBlau Gelbfilter Grünfilter Orangefilter RotfilterBlaufilter

    hellerhellerdunkler
    dunklerhellerdunkler
    hellerdunklerdunkler
    hellerdunklerdunkler
    dunklerdunklerhelle


    Die Tabelle listet die additiven Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die Komplementärfarbe ist die übriggebliebene: Gelbfilter → Gelb = Rot + Grün → Blau bleibt übrig, ist komplementär → Ein Gelbfilter hellt Rot und Grün, aus denen Gelb besteht, auf und verdunkelt Blau, die Komplementärfarbe zu Gelb. Grünfilter → Rot und Blau werden dunkler wiedergegeben sowie die Komplementärfarbe aus Rot und Blau → Magenta.
    Digitalkameras benötigen keine Farbfilter für die Schwarzweißfotografie.

    Folgende Bildbeispiele fotografierte ich in den 1980er bis 1990er-Jahren zum Testen der Filterwirkung.
    [Blockierte Grafik: https://www.elmar-baumann.de/fotografie/techtutorial/abbildungen/filter-rosen-farbe.jpg][Blockierte Grafik: https://www.elmar-baumann.de/fotografie/techtutorial/abbildungen/filter-rosen-ohne.jpg][Blockierte Grafik: https://www.elmar-baumann.de/fotografie/techtutorial/abbildungen/filter-rosen-rotfilter.jpg]
    Abbildung: Farben trennen mit Farbfiltern. Im Farbfoto ist die Rose gut vom Hintergrund zu unterscheiden. Das zweite Foto wurde auf Schwarzweißfilm ohne Filter fotografiert. Die Rosen sind schlecht vom komplementärfarbigen Hintergrund zu unterscheiden. Der Rotfilter im dritten Bild hellt die Rosen auf und verdunkelt den Hintergrund, sodass die Rosen wieder gut zu erkennen sind.

    Macht eine glaslose Maske bei 6x9 eigentlich noch Sinn? Ich kann mir vorstellen, dass die Filmplanlage bei dem Format ein Thema wird.

    In meinem Fachvergrößerer Super Chromega II liegt 4*5" Planfilm ohne Glas ausreichend plan und Rollfilm liegt im 6*9 cm Fenster der entsprechenden Maske schon durch die Größe der 2 Blechplatten plan. Bei Glasmasken kämpft man mit Staub und Newtonringen bis zur Ohnmacht, das habe ich aufgegeven

    saludos
    Horst

    Horst:

    Du schreibst u.a., dass Du eine Graukarte dazu legst; wo und wie legst Du sie dazu - etwa zum Motiv; das ginge ja kaum und sähe irgendwie albern aus; beim Vergrößern wohl; also mal ganz praktisch gesprochen: Ich bin im Begriff ein 120-6x6 Color-Negativ von einem Portra VC auf 30x30cm zu vergrößern; da habe ich auf einem 30x40cm Bogen ja noch diese 10cm Rand-Abfall "Platz", worauf ich eine Graukarte belichten kann; das Ergebnis würde aber nur eine Aussage über das Papier treffen; also: Ich müsste mit einem der zwölf 6x6 Film-Belichtungen auf dem "zwölften" Bild eine Graukarte ab-photographieren - und dann hätte ich - neben dem papier-bezogenen Ergebnis - auch eines des Color-Negativ-Films; müsste dann aber doch das Papier-Ergebnis "raus-rechnen/-filtern?? - Man sollte dann freilich mehrere Color-Negativ-Filme derselben Emulsion beim Photographieren belichten; also aus iner der bekannten "Pro-Packs" mit fünf 120-er Rollen.

    Verehrter Horst, wenn ich sehr höflich frage, würdest Du mir Deine schon früher mal erwähnte "kurze Anleitung" zum Color-Vergrößern mal zusenden können und wollen. - Ich werde dann mal meinerseits eine überschlägige Zeit-Rechnung anstellen und überlegen, ob ich das zumindest mal versuche.

    Vielen Dank Dir nochmals!!

    Hi JanPeter,

    Die Anleitung zum Color vergrößern /einfiltern kann ich Dir gerne schicken aber nur als e-mail Anhang. Zum Hochladen im Forum ist sie zu groß. Ich brauche also Deine e-mail.

    Zur Graukarte: Die Karte muß einmal unter Tageslichtbedingungen aufgenommen werden. Das Tageslicht kann auch eine Fotolampe oder ein Blitz sein und die Karte muß auch nicht in die Szene gestellt werden, die auf dem verwendeten Film aufgenommen werden soll. Entscheidend ist, daß sie ca 5600 Kelvin abkriegt und nicht in die
    Kamera reflektiert und die Belichtung muß korrekt sein, nicht über- oder unterbelichtet.

    In der Duka machst Du dann von diesem Bild der Karte einen Abzug, der das möglichst gleiche Grau zeigt wie die Originalkarte. Zum Zweck der Beurteilung hängt eine Foto (Spar)birne mit Tageslichtqualität in Deiner Duka.
    Die so ermitteltren Farbwerte (yellow und magenta) gelten dann für alle anderen Motive auf Deinem Film.
    So wird z.B.auch ein Sonnenuntegang wie ein solcher aussehen. Würdest Du die Karte bei Sonnenuntergang auf nehmen, könntest Du den Film mit der nun rötlichen Karte nicht mehr neutral filtern. Steht aber auch nochmal in meiner Anleitung, so sie Dich denn erreicht.

    In meinem damaligen Portraitstudio mußte jedes Mädel eine Graukarte neben ihr Gesicht halten und ich habe einen Schuß mit Studio-Blitzanlage gemacht. So hatte ich immer Graukarte und Hautton auf einem Negativ. Ich hatte immer den gleichen Film und immer die gleiche Blitzanlage und immer die gleiche Prüflampe.
    Bei Außenaufnahmen habe ich zusätzlich die Karte auch schon mal flach auf den Boden gelegt, und da aufgenommen, aber nicht in den Baumschatten, da wird die Karte grün, das sieht aber nur der Film, daher Vooorsicht was man macht.

    Warum fast keiner CNeg. macht: Beim Ausfiltern hast Du an beiden Filterrädern (yellow u. magenta) Deines Vergrößerers je 150 Einstellungen.
    Das macht 22500 Kombinationen und nur eine davon ist die richtige. Das Problem hatte ich auch und so entstand
    meine Anleitung, wie man mit 4oder 5 Probestreifen auskommt. In der gesamten Duka-Literatur steht zu dem Thema nichts verwertbares.

    salve
    Horst

    Guten Abend, Horst;

    sieh es mir bitte nach, dass ich mich mehr genau erinnere, ob Du auch 4x5-Planfilme in Color vergrößern kannst? - Ich vermute Ja?! - Dann würdest Du nämlich zu den ganz Wenigen gehören, die hiervon tatsächlich einen sauberen Abzug machen könnten, wobei das keinerlei indirkete oder direkte Bitte sein soll. - Ich frage nur rein perspektivisch, selbst doch noch mal damit irgendwann anzufangen.

    Danke ansonsten für Deine Einschätzung! - Ich sehe die Bild-Ergebnisse - unabhängig nun von den Fragen nach dem scan - ebenso.

    Jan-Peter

    Hi, Jan-Peter

    Ich bin kein Hybridverarbeiter, weil es in meinen Fotoanfängen diese Möglichkeit nicht gab und bis heute ist es meine Passion, alles selbst analog mit den Mitteln der Duka zu machen.
    Ich entwickle und vergrößere auch 4x5" CNeg-Planfilme. Jeder dieser Filme hat seinen eigenen Farbwiedergabe-Charakter. Wenn man aber eine Graukarte mitfotografiert, kann man auch als Amateur (wenn man denn kann!!)
    den Film, unabhängig vom Hersteller, neutral ausfiltern.

    Ich habe vor ca zwei Jahren eine Szene bei mir zu Hause bei neutralem Tageslicht, (Fotolampen) einmal digital aufgenommen und bei Rossmann ausdrucken lassen und einmal auf Kodakfilm und den selbst zuende verarbeitet. Der Vergleich zeigte, daß mein Abzug farbllch neutraler war als der Rossmann-Ausdruck.
    Das hat mich erfreut und bestätigt. Ich habe eh nur einen schlichten Flachbettscanner und kann keine CN-Filme einscannen.

    Für die, wo´s interessiert: man kann sogar uralten, etwas verblichenen CN-Filmen im Abzug neues Farbleben (in Grenzen) einhauchen, indem man die Filterräder am Vergrößerer entsprechend der fehlenden Farbsättigung einstellt.
    Ansonsten habe ich vor Jahren mal eine kurze knackige Anleitung zum Thema Farbvergrößern verfaßt, die zuweilen noch angefragt wird. Was dazu in Fachbüchern steht ist meist unbrauchbar oder zu kompliziert.

    saludos
    Horst