Beiträge von Xiaoming Yang

    Ich finde aber den Internetauftritt von Kosmo sehr ungeordnet und unorganisiert. Also, im Ernst: Wer da son DIng auf die Beine stellt, der braucht eine vernünftige Startseite, die das Produkt in den Mittelpunkt stellt. Und keine vierteljährlich aktualisierte Unterseite im Blog. Das wirkt schon ziemlich amateurhaft. – Aber das sagt vlt. auch ein bisschen was über unsere angewöhnte Erwartungshaltung, dass nichts gut oder legitim sein kann, was nicht mit einem blitzeblanken Marketingauftritt daherkommt.

    Grüße
    Carsten.

    wenn ich mehr oder weniger allein durch Marketing Geld verdienen will, sollte dieses Marketing schon ein gewisses handwerkliches Niveau haben. Der Schachtel ist nett - aber wenn damit kein eigenständiges Produkt vermarktet wird, ist es halt schon auch Kitsch. (Würde Foma das selbst machen, wäre es etwas anderes).

    Im Zweifelsfall kann man mit einem Tröpfchen Entwickler auf einem Filmschnipsel testen. Wenn der Entwickler arbeitet, färbt sich die Emulsion unterm Tropfen schwarz - dauert halt ein bisschen, es ist auch etwas Vorsicht geboten: Auch Wasser kann zu einer Verfärbung führen - also nicht schon bei der kleinsten Farbveränderung davon ausgehen, dass der Entwickler noch tut, sollte schon Richtung schwarz gehen.

    Die Filmproduktion gehört zu den anspruchsvollsten Technologien in der chemischen Industrie überhaupt! Eine Rakete zu bauen ist leichter.

    vielleicht eine "Diet coke and Mentos rocket"...

    habe ja weder eine echte Rakete gebaut, noch Film produziert - aber wenn man sich mal anschaut, was geschehen musste, damit das eine und das andere entwickelt wurde:

    Farbfilm: Zwei Musiker und Hobbyfotografen entwickeln für Kodak den Kodachrome.

    Mondrakete: Man spricht von bis zu 400.000 Menschen, die beim Apollo-Programm beschäftigt waren, Kostenpunkt ca. 24 Mrd. US $ - im Vergleich dazu der Bundeshaushalt der Bundesrepublikdeutschland des Jahres 1961 belief sich umgerechnet auf 13 Mrd. US $. Die Bundesrepublik finanzierte damit damals einen ganzen Staat...

    Auch wenn man sich Firmen anschaut, die neu einsteigen wollen: Filmferrania wird wohl von einer Hand voll Leute hochgezogen - und sammeln per Kickstarter ein paarhunderttausen Dollar ein - SpaceX hat wohl mehr als 4000 Beschäftigte, Google steigt mal eben mit einer Milliarde Dollar ein - das sind immer noch andere Dimensionen.

    möglicherweise stehe ich auf dem Schlauch - die zitierte Passage scheint mir den ganz regulären SW-Vergrößerungsprozeß zu beschreiben. (bei dem ja eine Wandlung vom Negativ zum Positiv stattfindet).


    Für den Wehner-Entwickler stand das Agfa Atomal zwar als Vorbild. Aber natürlich habe ich diese giftige Chemikalie durch eine absolut harmlose Substanz ersetzt (die auch kein Gefahrstoff ist). Sonst hätte es den Wehner-Entwickler nicht gegeben.

    Mit Sicherheit ist der Wehner Entwickler deutlich harmloser als das genannte D 76.

    Danke für die Ausführung, das hört sich schonmal gut an! Bin in der Materie leider nicht so firm, so vom Hörensagen: Neben der richtig kritischen Substanz irgendwas-Aminophenol war in Atomal noch Hydrochinon (wie in D76 ja auch), und Brenzkatechin? Kann davon ausgegangen werden, dass die beiden Stoffe auch im Wehner-Dev enthalten sind? (womit ich leben könnte).

    Zitat von "Nils Oestreich"


    Nur noch über Umwege erhältlich, gestiegene Preise… vor zwei Jahren wurde man hingegen noch fast damit zugeschmissen. Ist halt nur so ein Gefühl, denn Näheres dürfte schwierig herauszufinden sein.


    in China scheinen die noch ganz normal erhältlich, auf Taobao mit MHD bis 2017/1. Vor etwa 6-7 Jahren kostete eine Rolle um die 5- 6 Yuan RMB, der Euro ging an die 11 Yuan. Jetzt muss man im Erzeugerland halt auch schon 10 Yuan RMB löhnen, und der Euro steht bei 7 Yuan. Kostete um 2008 ein Film in China umgerechnen gut 50Eurocent, sind es jetzt über 1,40€. Versand wird in China auch in RMB bezahlt, wurde also auch teurer Vielleicht hat einfach der letzte Kursrutsch (so von 8,50 auf jetzt 7) in den letzten paar Monaten die Exportiererei einfach die Lukrativität eines Exports so geschmälert, dass es keiner mehr macht. Wenn man fast so viel zahlen muss, wie für Ilford oder Kodak, ist der Kaufanreiz auch nicht mehr so wahnsinnig groß. Netter Film, aber ein FP4 oder ein Tri-X sind ja auch nette Filme.

    wenn man alle drei Filter um 70 reindreht, bekommt man weiß. Das scheint mir einfach die Nullstellung dieses Vergrößererkopfs zu sein. Darüber, was das genau bezwecken soll, kann ich nur spekulieren, wenn von diesen 70 70 70 ausgeht kann man vielleicht einfacher Filter auch herausdrehen? Wenn man z.B. bei M0 Y30 C30 gerne weniger Magenta hätte, müsste man bei klassischer Skalierung Y und C zugeben. wenn man standardmäßig 70 zugibt, kann man auch einfach Y herausdrehen. Natürlich könnte man auch einfach von Anfang an z.B. auf 70 stellen... hat keiner eine Bedienungsanleitung parat, in der erklärt wird, was die Jungs in Südtirol sich dabei dachten?

    Zitat von "Felix Endres"

    Stimmt, das hatte ich vergessen zu erwähnen, ich benutze einen Ansatz für 15 Filme. Es ist auch eine PE-Flasche, zwar keine Jobo, eine Kaiser, aber warum sollte das daran liegen?
    Auf jeden Fall stinkt das Zeug nach Schwefel wie nochwas, benutzen werde ich es nicht mehr.
    Wenn man von oben reinkuckt sieht man auch, dass die ganze Brühe dunkelgrau ist, nicht nur der Rand der Flasche. Was kann das sein? Ist das das von Uwe angesprochene Silbersulfit?

    warum das davon kommen soll, weiß ich nicht, hatte es halt nur bei den PE Flaschen, bei anderen noch nicht, aber wie gesagt: Kleine Stichprobe... und ich benutze PE Flaschen schon länger, als PET oder Glasflaschen. Andere haben andere Ergebnisse, tendiere zum Verwerfen der Hypothese. Der Fixierer selbst wurde mir noch nie dunkelgrau oder schwarz, vielleich schwamm mal irgendwas drin rum oder er stank, gab auch mal gewisse Eintrübungen...
    Bei Konzentrat hatte ich noch nie Verfärbungen an der Flasche, nur mit schon verwendeten Fixierer. Die Kenntnis der Ursache wäre natürlich interessant, aber so richtig interessant wäre v.a. wie etwas in der Art vermieden werden kann.

    Meiner Erfahrung nach ist Dein Fixierer selbst nicht schwarz, sondern es hat sich nur ein schwarzer Belag an der Innenseite der Flasche gebildet. Wahrscheinlich kannst Du den Fixierer auch noch ganz normal verwenden (Klärtest bringt darüber Klarheit). Habe den Verdacht, dass das mit dem schwarzen Belag in irgendeiner Weise mit den PE-Flaschen zu tun hat. Über die lange Frist, zeigten sich bei mir noch bei jedem Fixiereransatz, den ich in PE-Flaschen (wie z.B. den Jobo-Flaschen, die auch im Bild zu sehen sind) aufbewahrte, noch so eine Schicht an der Innenwand der Flasche. Bei PET- und Glasflaschen ist mir das noch nicht aufgefallen. Natürlich ist meine Stichprobe relativ klein, kann sein, dass das Zufall ist.

    kommt halt darauf an, Negative die unterbelichtet sind (was je nach Kamera vorkommen kann, wenn man z.B. bei Gegenlicht die Automatik machen lässt, was sie will), werden mehr Probleme machen, als wenn an der Kamera 200 eingestellt worden wäre, ansonsten... weniger als eine Blende unterbelichtet ist bei einem Farbnegativfilm halb so wild.

    Zitat von "Joachim Mueller"

    Bin mal gespannt (bzw. werde es wohl nie erfahren) ob die Filme dann wirklich frisch gegossen sind oder sie die getägtigten Vorbestellungen einfach mit ner alten Rolle Scotch 100 aus einem Kühlhaus bedienen, falls es Probleme mit der Anlage gibt. :wink:

    Wenn dadurch Maschinen zur Filmproduktion gerettet werden, die sonst verschrottet würden, wäre das ja auch schon was wert... (wenn auch nicht ehrlich gegenüber der Käuferschaft)

    Zitat von "Sebastian Kobs"

    der gute Herr Weyl gewährt Dir doch hoffentlich einen netten Rabatt für Deine rührende Loyalität?

    ich gehörte heute zu einem der angeblich "mehreren Tausend Fotografen", die das zweifelhafte Vergnügen hatten, diesen unsäglichen Unsinn auf dem Blog zu lesen
    - ist ja nett, diesen "beileibe nicht kostenlosen" (wenn da mehr als 3 Euro im Monat bezahlt werden, machen die irgendwas falsch, normal ist sowas locker im Web-Paket für einen Internet-shop wohl schon noch mit drin... ) blog der Allgemeinheit großzügig zur Verfügung zu stellen... darüber ob es "mehr als nur richtig" ist, darin [ausschließlich] Werbung für seine eigenen [zweifelhaften] Produkte zu machen, muss ich nochmal meditieren.

    Dieses "Experiment" mit Material, das technisch dem der 50er Jahr entspricht, hat Efke im großen Stil bis vor zwei oder drei Jahren gemacht... damit ließen sich genauso hervorragende Bilder machen, wie mit dem entsprechenden Material der 50er Jahre auch.

    Zitat von "Nils Oestreich"

    Blödsinn bleibt Blödsinn

    +1

    Zitat von "Hans Wöhl"

    Hallo,

    es gibt so Papier wie das Rollei Vintage 331. [...]
    Es gibt auch noch das Fomatone MG 331. Wie das aussieht, weiß ich nicht.

    habe mich mit den Rollei Papieren noch nicht eingehend beschäftigt, aber halte es für gut möglich dass das Foma 331 dem Rollei 331 zum Verwechseln ähnlich sieht. Alle Rollei Papiere kommen, soweit ich weiß, von Foma.